Bad Driburg/Kreis Höxter. Anwohner in einigen Ortschafte im Kreis Höxter warten auf die Wiederherstellung der Verkehrswege. Dort wo Glasfaserausbau begonnen hat oder beendet wurde sind immer noch Straßen nicht wieder Instandgesetzt.
Der Glasfaserausbau bringt schnelles Internet in immer mehr Orte des Kreises Höxter. Ein Ziel, das viele Bürgerinnen und Bürger seit Langem begrüßen, da leistungsfähige digitale Infrastruktur als wichtiger Standortfaktor gilt. Für die Verlegung der Leitungen müssen Straßen und Gehwege geöffnet werden, ein nachvollziehbarer und notwendiger Eingriff. Soweit alles verständlich.
Allerdings stellt sich zunehmend die Frage, wie lange Straßen und Wege nach den Bauarbeiten in einem provisorischen Zustand verbleiben. Besonders im Bad Driburger Ortsteil Neuenheerse ist dies sichtbar. In der Straße „Taildor“ hinauf zur „Asseburger Straße“ wurden nach den Arbeiten lose Materialien eingebracht, die jedoch durch Regenfälle wieder ausgespült wurden. Dadurch entstand zeitweise eine deutliche Kante von mehreren Zentimetern, ein potenzielles Unfallrisiko.
Die Zuständigkeit für eine sichere Straßenoberfläche liegt grundsätzlich bei der Stadt. Auf Nachfrage wurde jedoch erklärt, dass die ausführende Baufirma für die ordnungsgemäße Wiederherstellung verantwortlich sei. Vor Ort ist bislang nur eine erneute provisorische Auffüllung erfolgt. Anwohner der betroffenen Straße in den Ortschaften sorgen sich, dass mit Wintereinbruch durch Frost und Nässe weitere Schäden entstehen könnten, wenn keine nachhaltige Sanierung erfolgt. Aktuell bekommen den Unmut auch die Mitarbeiter der ausführenden Baufirma zu hören, die so nichts dafür können sich aber immer wieder rechtfertigen müssen. Der Umgangston wird zunehmen schlechter.
Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich, wann die Straßen endgültig wiederhergestellt werden. Zwar sind Arbeiten am Glasfasernetz teilweise noch nicht vollständig abgeschlossen, doch der derzeitige Zustand führt zu Verunsicherung. Gleichzeitig äußern einige Anwohner auch Resignation, man höre häufig, dass ohnehin nichts geschehe. Auch von Unfällen in Zusammenhang z.B. Fahrradstürzen soll es gegeben haben. Unserer Redaktion liegen dazu aber keine Meldungen oder Pressetext seitens Polizei oder ähnliches vor. Somit bleiben diese Erzählungen erstmal Gerüchte. Das Risiko das in Zukunft aber was passieren könnte steigt im Winter erheblich an. Dann wird sich zeigen wer am Ende in der Haftung ist wenn Personenschäden auftreten. Doch soweit müsste es ja gar nicht kommen. Am Ende ist es wie immer die Frage wer trägt die Kosten.
Die öffentliche Erwartung bleibt klar: Neben dem berechtigten Wunsch nach schneller Digitalisierung besteht ebenso ein Anspruch auf sichere und intakte Verkehrswege. Gerade weil Vertrauen in Politik und Verwaltung auch an der Umsetzung von Versprechen gemessen wird, hoffen die Menschen darauf, dass die Straßen nach Abschluss der Bauarbeiten zeitnah und dauerhaft instand gesetzt werden.
Vor der Wahl am 14. Septemeber wurde von vielen Politikerinnen und Politiker versprochen " Wir hören euch zu" "Wir von hier" oder auch " Wir kümmern uns drum"
Bildunterschrift: Straße Taildor in Neuenheerse nach der Neubefüllung am 12.09.2025
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