Interviewfragen an den Jungschützenmeister Robin Meyer
Seit Januar 2025 bekleidest du das Amt des Jungschützenmeisters – wie hast du diese neue Rolle bisher erlebt, und was hat dich am meisten überrascht?
Da Marc Rustemeier und ich uns schon immer engagiert für unsere Jungschützen und unseren Ort eingesetzt haben, gab es für mich in dieser Hinsicht kaum Überraschungen. Durch mein Amt als stellvertretender Bezirksjungschützenmeister im Bezirksverband Warburg lassen sich viele Aufgaben zudem sehr gut miteinander verbinden.
Was waren deine ersten Schritte in der neuen Position, und welche Projekte oder Veränderungen konntest du bereits anstoßen?
Zu meinen ersten Schritten zählte die Beschaffung einer neuen Jungschützenprinzenkette, um dieses Amt wieder sichtbar aufzuwerten und für die Jugend attraktiver zu gestalten. Außerdem war es mir wichtig, die regelmäßige Teilnahme der Jungschützen an den Veranstaltungen unserer Schützenbruderschaft sicherzustellen. So fördern wir eine aktive Einbindung der Jugend ins Vereinsleben und Stärken zugleich das Gemeinschaftsgefühl.
Welche Themen liegen dir als Jungschützenmeister besonders am Herzen – sei es im Hinblick auf Gemeinschaft, Nachwuchsgewinnung, Weiterentwicklung oder Tradition?
Mir ist besonders wichtig, die Weiterentwicklung nicht aus den Augen zu verlieren und dabei die Ideen und Wünsche meiner Jungschützen aktiv mit einzubeziehen. Nur wenn sich die Jugendlichen gehört und ernst genommen fühlen, bleiben sie mit Begeisterung dabei. Gleichzeitig lege ich großen Wert auf die Wahrung unserer Traditionen – denn sie stiften Identität und Zusammenhalt. Wenn man Tradition mit Offenheit und einem starken Gemeinschaftsgefühl verbindet, schafft man eine solide Grundlage für eine erfolgreiche Nachwuchsgewinnung.
Wie möchtest du das Potential der starken Jugendarbeit innerhalb der Bruderschaft für den Jungschützenbereich nutzen, gerade unter dem Hinblick das auch Mädchen sehr aktiv sind?
Die engagierte Arbeit unserer Jugendleiter, insbesondere beim Jugendschießen, ist ein ganz wesentlicher Bestandteil unserer Bruderschaft. Dieses starke Fundament möchte ich gezielt nutzen, um auch im Jungschützenbereich weiter aufzubauen. Mein Ziel ist es, den Übergang von der allgemeinen Jugendarbeit hin zu einer aktiven Rolle im Schützenwesen zu erleichtern – für alle Jugendlichen.
Wo siehst du die Jungschützenabteilung in fünf Jahren, und welche Vision verfolgst du ganz persönlich für die Zukunft der Bruderschaft?
Ich wünsche mir eine lebendige, engagierte Jungschützenabteilung, die fest im Vereinsleben verankert ist und sich aktiv an der Gestaltung unserer Bruderschaft beteiligt. Mein persönliches Ziel ist es, die Bruderschaft nicht nur innerhalb unseres Ortes weiterzuentwickeln, sondern auch über die Ortsgrenzen hinaus sichtbarer zu machen. Dabei ist es mir besonders wichtig, unsere Ideen und Werte auch im Bezirksverband Warburg einzubringen. Eine starke Vertretung – sowohl auf Ortsebene als auch im Bezirksverband – ist entscheidend für eine zukunftsfähige Bruderschaft, in der sich junge Menschen ernst genommen und eingebunden fühlen.
Quelle: Tobias Kröger
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