16. Mai 2022 / Aktuell

Olympischer Abend in Bad Driburg kam sehr gut an

Beim ersten Olympischen Abend in Bad Driburg saßen rund 100 Gäste im Publikum

Von links: Rainer Stuhldreyer (Vorsitzender des Kreissportbundes Höxter), Hans-Bernd Janzen (Vize-Landrat Kreis Paderborn), Martin Hornberger (Geschäftsführer SC Paderborn), Staatssekretärin Andrea Mi

Bildunterzeile: Von links: Rainer Stuhldreyer (Vorsitzender des Kreissportbundes Höxter), Hans-Bernd Janzen (Vize-Landrat Kreis Paderborn), Martin Hornberger (Geschäftsführer SC Paderborn), Staatssekretärin Andrea Milz, Bad Driburgs Bürgermeister Burkhard Deppe, Michael Scholle (Vorsitzenden der Bezirksgruppe Hochstift Paderborn der DOG), MdL Matthias Goeken, Moderatorin Julia Ures, Diethelm Krause (Präsident Kreissportbund Paderborn), Uwe Damer (Geschäftsführer der Bezirksgruppe Hochstift Paderborn der DOG) und Jörg Adami (Co-Founder esports player foundation).

Fair Play, Leistungsbereitschaft, Völkerverständigung und Teamgeist sind ebenso traditionelle wie hoch-aktuelle Werte. Die Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG) ist ein Förderverein, der sich für die Verbreitung genau dieses Olympischen Gedankens in Sport und Gesellschaft einsetzt. Diese Werte in der Gesellschaft zu fördern und mit Leben zu füllen, erscheint Michael Scholle, dem 1. Beigeordneten der Stadt Bad Driburg und neuem Vorsitzenden der Bezirksgruppe Hochstift Paderborn der DOG, als äußerst lohnenswert. Im Rahmen eines feierlichen Abends am 7. Mai mit prominenten Gästen im Gräflichen Park Bad Driburg, wurden die Ziele der DOG in enger Kooperation mit der Stadt Bad Driburg im Kreis Höxter bekannter gemacht.


Beim ersten Olympischen Abend in Bad Driburg saßen rund 100 Gäste im Publikum als die hochkarätig besetzte, von Julia Ures moderierte Talkrunde das Thema „Corona und seine Folgen für die Vereinslandschaft“ erörterte. Vereinsaustritte habe es nur wenige gegeben, durchschnittlich 1 %, aber eben auch fast keine Eintritte in den letzten zwei Jahren, erfuhr das Auditorium. Problematisch wurde gesehen, dass viele ehrenamtliche Helfer, die die Vereine für ihre Arbeit dringend benötigen, sich seit der Pandemie stark in das Privatleben zurückgezogen hätten. „Meine Bewunderung gilt den Menschen in den Vereinen, die Zeit und Energie einsetzen, um andere Menschen zu unterstützen. Ein Ehrenamt erfordert Zeit und Kraft, Ausdauer und Verlässlichkeit und manchmal kostet es auch Nerven. Doch durch Menschen, die sich für andere einsetzen, wird unsere Gesellschaft lebenswerter und wärmer“, hatte Michael Scholle in seinen einleitenden Worten die Wichtigkeit des Ehrenamtes in den Vereinen betont. Staatssekretärin Andrea Milz berichtete bei der Podiumsdiskussion, dass die Landesregierung das Problem des wegbrechenden Ehrenamtes frühzeitig erkannt habe und nun kostenlose Kurse als Qualifizierungshilfe anbietet sowie in allen Regierungsbezirken Förderprogrammhelfer installiert habe, die Vereinen unbürokratisch Auskunft geben können.

Eine weitere, besonders wichtige Aufgabe der Vereine ist es, Kinder an den Sport heranzuführen und sie als Mitglieder zu gewinnen, was sich zunehmend schwieriger gestaltet. Um die Vereine dabei zu unterstützen, wurde unter anderem das Thema E-Sports, also der sportliche Wettkampf in Computerspielen, diskutiert. Podiums-Teilnehmer Jörg Adami, Co-Founder der E-Sports Player Foundation, erklärte, dass es in Deutschland bereits 8 Millionen E-Sportler gebe, für deren Erfolg die körperliche Fitness allerdings ein wichtiges Kriterium sei. Auch Martin Hornberger, Geschäftsführer des SC Paderborn, betonte: „Ich kann die E-Sportler, und das sei nun mal die Lebenswirklichkeit von immer mehr Jugendlichen, nur gewinnen, wenn ich sie anerkenne.“ Adami empfahl den Vereinen, Bootcamps mit viel E-Sport und einigem analogen Sport zu veranstalten. Dafür geschulte Betreuer zu finden sei allerdings schwer.

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„Wichtig ist, dass die Vereine verstärkt mit Schulen und Kitas zusammenarbeiten. Denn irgendwann sind vor 17 Uhr keine Kinder mehr da, die von den Vereinen betreut werden können“, so Diethelm Krause, Vizepräsident Finanzen des Landessportbundes NRW. Besonders erfolgreich in Sachen Neumitglieder-Werbung sei in Paderborn zudem die Veranstaltung „Sport im Park“, deren Nachahmung lohnenswert sein könne.

Auch die Stadt Bad Driburg unterstütze die Vereine bei ihren Aufgaben, so Bürgermeister Burkhard Deppe. „Eine Sportstättenbenutzungsgebühr, die in vielen anderen Kommunen schon längst erhoben werde, gibt es in Bad Driburg nicht!“

Reiner Stuhldreyer, Vorsitzender des Kreissportbundes Höxter, referierte zum Wandel der olympischen Werte in der Gesellschaft. Wichtig war ihm die Botschaft: diese Werte geben Halt in schwierigen Zeiten. Zu kurzweiliger Unterhaltung nach der Podiumsdiskussion trug das Kabarett-Multitalent Thomas Philipzen bei. Von den Bundesjugendspielen über asiatische Gewichtheberinnen bis hin zu Tracking-Uhren und Helikopter-Eltern, amüsierten die Themen gleichermaßen die Zuschauer. Abschließend lud die DOG zu einem Imbiss mit Getränken ein, um den Abend bei vertiefenden Gesprächen ausklingen zu lassen. Unter den Gästen war auch Kurt Bendlin, der 1968 bei den olympischen Spielen in Mexico City Bronze im Zehnkampf holte.


Pressemitteilung Stadt Bad Driburg

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