15. August 2025 / Aktuell

PM: Positiver Trend setzt sich fort: Frauen aus dem Kreis Höxter gehen häufiger zur Krebsvorsorge

Männer sind weiterhin Vorsorgemuffel

BU 2: Bei den Frauen aus dem Kreis Höxter im Alter ab 20 Jahren ist die Inanspruchnahme in 2024 weiter angestiegen auf 43,6 Prozent. Im Vorjahr lag der Wert bei 42,5 Prozent. Foto: AOK/ colourbox/hfr.

BU 1: Die Krebsvorsorge wird im Kreis Höxter immer noch zu wenig genutzt. Besonders bei den Männern liegt der Wert auf einem zu geringen Niveau.  Foto: AOK/colourbox/hfr.

BU 2: Bei den Frauen aus dem Kreis Höxter im Alter ab 20 Jahren ist die Inanspruchnahme in 2024 weiter angestiegen auf 43,6 Prozent. Im Vorjahr lag der Wert bei 42,5 Prozent. Foto: AOK/ colourbox/hfr.

Der positive Trend bei der Krebsfrüherkennung setzt sich im Kreis Höxter bei den Frauen fort. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK NordWest hervor. Danach ist die Inanspruchnahme der Krebsfrüherkennungsuntersuchungen bei den Frauen im Alter ab 20 Jahren in 2024 weiter angestiegen auf 43,6 Prozent, im Vorjahr lag der Wert bei 42,5 Prozent. Bei den Männern ist noch viel Luft nach oben: So nutzten nur 20,5Prozent der Männer über 45 Jahren die Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung, im Vorjahr waren es 21,2 Prozent. „Trotz der positiven Entwicklung bei den Frauen gibt es bei der Krebsfrüherkennung noch erhebliches Steigerungspotenzial. Besonders bei den Männern liegt der Wert auf einem zu geringen Niveau. Wir appellieren daher dringend, die kostenfreien Früherkennungsuntersuchungen der gesetzlichen Krankenkassen besser zu nutzen. Vorsorge ist sinnvoll angelegte Zeit. Denn die Chance der frühen Diagnostik kann Leben retten”, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Gute Heilungschancen bei früher Diagnostik

Je früher ein Tumor oder seine Vorstufen erkannt und behandelt werden, desto größer sind die Heilungschancen. „Durch die Krebsvorsorge ist es möglich, bereits Frühstadien von Krebs zu erkennen“, so Wehmhöner. Außerdem ist es wichtig, auf Warnzeichen des Körpers zu achten und Risiken nicht zu ignorieren. „Die gesetzlichen Früherkennungsuntersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen vollständig bezahlt”, sagt Wehmhöner. Daher sind es keine finanziellen Gründe, die Menschen daran hindern, die Vorsorgeangebote in Anspruch zu nehmen.

Krebsfrüherkennung im Blick

„Das wichtige Thema Krebsvorsorge sollte nicht vor sich hergeschoben werden. Mit unseren Aufklärungsmaßnahmen wollen wir mit dazu beitragen, dass sich die Menschen mit diesem oftmals unangenehmen und mitunter angstbesetzten Thema beschäftigen“, so Wehmhöner. Dazu hat die AOK den aktualisierten ‚Vorsorg-O-Mat‘ online. Hier können sich Nutzerinnen und Nutzer über die wichtigsten Fragen zur Krebsvorsorge informieren. Außerdem wird aufzeigt, wann die nächsten Krebsfrüherkennungsuntersuchungen anstehen.

Untersuchung für Männer ab 45 Jahren

Männer haben ab dem Alter von 45 Jahren einmal im Jahr Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von Krebserkrankungen. Dazu gehören die Untersuchungen der Prostata, der äußeren Geschlechtsorgane sowie das Abtasten der regionären Lymphknoten.

Krebsfrüherkennung für Frauen ab 20 Jahren

Frauen haben ab dem Alter von 20 Jahren einmal jährlich Anspruch auf Krebsfrüherkennung. Dazu gehören Untersuchungen der Geschlechtsorgane und ein Abstrich vom Muttermund sowie aus dem Gebärmutterhals. Ab dem 35. Lebensjahr wird der Abstrich alle drei Jahre durchgeführt, zusätzlich erfolgt ein Test auf humane Papillomviren (HPV). Ab dem Alter von 30 Jahren ist ein Abtasten der Brust und der Achselhöhlen vorgesehen.

Quelle: Jörg Lewe - Spezialist Presse Serviceregion - AOK NordWest

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