27. September 2025 / Allgemeines

PM der AOK: Bei Verbrühungen droht Lebensgefahr

Heiße Flüssigkeiten sind für Kleinkinder gefährlich

 BU2: Mehr als zwei Drittel der Verbrühungsunfälle passieren Kleinkindern, die neugierig ihre Umgebung erforschen wollen. Die allermeisten Verbrühungsunfälle passieren in der Küche, beispielsweise mi

BU1: Die AOK warnt: Verbrühungen durch heiße Flüssigkeiten sind die häufigsten Unfallverletzungen bei Kindern im Zusammenhang mit Hitze.Foto: AOK/Colourbox/hfr.

BU2: Mehr als zwei Drittel der Verbrühungsunfälle passieren Kleinkindern, die neugierig ihre Umgebung erforschen wollen. Die allermeisten Verbrühungsunfälle passieren in der Küche, beispielsweise mit Wasserkochern oder durch kochendes Wasser auf dem Herd und am Essplatz durch Heißgetränke. Foto: AOK/Colourbox/hfr.

Achtung, heiß! Jedes Jahr kommen nach Aussagen der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. (BAG) etwa 30.000 Kinder in Deutschland wegen Verbrühungen und Verbrennungen in die Arztpraxis. Circa 7.000 Kinder und Jugendliche verletzen sich dabei so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Die AOK NordWest möchte im Kreis Höxter die Verhütung von Kinderunfällen in der öffentlichen Wahrnehmung stärken und mahnt: „Verbrühungen durch heiße Flüssigkeiten sind die häufigsten Unfallverletzungen bei Kindern im Zusammenhang mit Hitze. Kinder unter zwei Jahren haben dabei das höchste Risiko, ins Krankenhaus zu kommen. Ihre Kinderhaut ist viel dünner und sensibler als bei älteren Kindern oder Erwachsenen", sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Kinder bis zwei Jahre sind besonders betroffen

Mehr als zwei Drittel der Verbrühungsunfälle passieren Kleinkindern, die neugierig ihre Umgebung erforschen wollen. Die allermeisten Verbrühungsunfälle passieren dabei in der Küche, beispielsweise mit Wasserkochern oder durch kochendes Wasser auf dem Herd, und am Essplatz durch Heißgetränke. Gefährlich wird es auch an Heißwasserhähnen ohne Thermostat im Bad, besonders an der Badewanne.

Unfallforscher haben festgestellt, dass insbesondere Kinder unter zwei Jahren ein besonders hohes Risiko haben, wegen einer Verletzung durch Hitze ins Krankenhaus zu kommen.

Eine heiße Tasse Tee oder Kaffee kann lebensbedrohlich werden

Eine Tasse heißer Kaffee oder Tee: Ganz wenig heiße Flüssigkeit reicht aus, um 30 Prozent der zarten Haut eines Kleinkindes zu schädigen. Je nachdem, wie schwer die Hitzeeinwirkung ist, kann das tatsächlich lebensbedrohlich für ein Kind werden.

Unser Tipp

Eltern sollten keine heißen Flüssigkeiten trinken, wenn sie ein Kind auf dem Arm, Schoß oder in der Trage haben. Sie sollten bedenken, dass sich die Reichweite eines Kindes täglich vergrößert. Daher ist die Wohnung regelmäßig kindersicher zu machen, indem Eltern beispielsweise darauf achten, dass keine Kabel vom Wasserkocher runterhängen und heiße Getränke oder auch Mahlzeiten sicher und unerreichbar für die Kleinen sind. „Wenn Kleinkinder im Haus sind, sollten Tischdecken nach Möglichkeit nicht verwendet werden. Beim Badewasser sollte immer zunächst kaltes und dann erst warmes Wasser eingelassen werden. Eltern sollten ältere Kinder frühzeitig über die Gefahren durch heiße Flüssigkeiten aufklären“, sagt Wehmhöner.

Weitere Informationen und Sicherheitstipps zur Vermeidung von Kinderunfällen durch Verbrühungen unter www.kindersicherheit.de oder beim Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit Tipps zum sicheren Aufwachsen unter www.kindergesundheit-info.de.

Quelle: Jörg Lewe - Spezialist Presse Serviceregion - AOK NordWest

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