GRÜNE setzen Zebrastreifen am Kreisverkehr durch – kritisieren aber Zögerlichkeit an anderer Gefahrenstelle
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bad Driburger Stadtrat hat in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses einen wichtigen Erfolg für die Verkehrssicherheit erzielt. Ein von ihr beantragter Zebrastreifen am Kreisverkehr Dringenberger Straße / Sulburgring wird umgesetzt und entschärft damit eine langjährige Gefahrenstelle. Gleichzeitig äußert die Fraktion scharfe Kritik an der Vertagung einer Entscheidung für eine Querungshilfe an der Dringenberger Straße.
Jahrelang sorgte die unklare Vorfahrtsregelung am Kreisverkehr Dringenberger Straße / Sulburgring für gefährliche Situationen zwischen Autofahrern und Fußgängern. Obwohl bereits zwei kostspielige Gutachten in der Vergangenheit die Einrichtung eines Zebrastreifens empfohlen hatten, blieben konkrete Maßnahmen aus. Die GRÜNEN brachten das Thema nun erneut auf die Tagesordnung und konnten den Ausschuss überzeugen, dem Antrag zuzustimmen. Der Kreis Höxter entscheidet nun final, aber sie sind zuversichtlich, dass er zustimmt.
„Wir freuen uns, dass unsere Hartnäckigkeit endlich zum Erfolg geführt hat“, erklärt Benedikt Rasche, sachkundiger Bürger der Grünen im Bauausschuss. „Die Situation am Kreisverkehr war für Fußgänger und Autofahrer seit Jahren unübersichtlich und gefährlich. Dass jetzt endlich gehandelt wird, nachdem bereits zwei Gutachten genau das empfohlen haben, ist ein Sieg für die Sicherheit der Menschen in unserer Stadt.“
Enttäuschung über fehlenden Mut zum Handeln
Weniger erfolgreich war ein zweiter Antrag der GRÜNEN, der eine schnelle und unkomplizierte Lösung für eine Gefahrenstelle an der Bushaltestelle „Südenfeldmark“ an der Dringenberger Straße vorsah. Insbesondere mit der Buslinie S30 nach Paderborn überqueren dort deutlich mehr Menschen die vielbefahrene Straße. Der Vorschlag, eine Mittelinsel als Querungshilfe zu errichten, wurde jedoch abgelehnt. Zunächst soll ein Gutachten zum Siedlerplatz abgewartet werden.
„Dieser Erfolg am Kreisverkehr darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es an anderer Stelle an politischem Mut fehlt“, so Bernd Blome, Fraktionssprecher der GRÜNEN. „Die Ablehnung einer einfachen Mittelinsel an der Dringenberger Straße, mit dem Verweis auf ein weiteres Gutachten, ist symptomatisch für ein Problem in Bad Driburg: Wir sind Weltmeister im Erstellen von Konzepten, aber bei der Umsetzung wird es dann mau. Sicherheit darf aber nicht in einem Aktenordner verschimmeln! Wir fordern, dass offensichtlicher Handlungsbedarf auch zu schnellem Handeln führt.“
DIE GRÜNEN verweisen auf weitere Beispiele, bei denen beschlossene Pläne nicht umgesetzt werden:
Ein sieben Jahre altes Schulwegekonzept, das eine Verkehrsberuhigung am Tegelweg/Arnold-Janssen-Ring fordert, liegt brach.
Vorschläge zur Umsetzung einfacher Maßnahmen aus dem drei Jahre alten Radverkehrskonzept wurden wiederholt abgelehnt.
Die Fraktion kündigt an, sich weiterhin konsequent dafür einzusetzen, dass gute Pläne für die Sicherheit und Lebensqualität in Bad Driburg nicht nur beschlossen, sondern auch umgesetzt werden.
Anträge der GRÜNEN zur Mittelinsel und dem Fußgängerüberweg an der Dringenberger Straße
Quelle: Bernd Blome GRÜNE Bad Driburg
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