7. September 2020 / Aus den Parteien - Politik

ÖDP zum „Bericht Breitbandausbau“ in der Ratssitzung

Die ÖDP hat die Verwaltung um einen Bericht zum Breitbandausbau in der Stadt gebeten.

ÖDP zum „Bericht Breitbandausbau“ in der Ratssitzung Petra Flemming-Schmidt Stefan Krämer

Die ÖDP-Fraktion hat mit einem Antrag im Juli die Verwaltung um einen detaillierten Bericht zum Breitbandausbau in der Stadt gebeten.

Hintergrund war für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Bad Driburg der verschleppte Glasfaserausbau im Kreis (koordiniert von der GfW Höxter) und im Stadtgebiet von Bad Driburg der letzten Jahre. Nach Auffassung der ÖDP sind durch Bund und Land bereitgestellte Fördermittel für den Glasfaserausbau im Vergleich zu vielen anderen Kreisen nicht genügend beantragt bzw. abgerufen worden. Andere Städte und Kreise wie zum Beispiel der Kreis Paderborn sind Bad Driburg und dem Kreis Höxter meilenweit voraus. Hier bei uns im Kreis und in der Stadt wurde vor allem der FTTC-Ausbau vorangetrieben. (Die Abkürzung FTTC -fiber to the curb- steht für eine technisch veraltete Ausbaustufe von Glasfaser-Hybridnetzen, bei dem die Glasfaser- aber auch neue Kupferleitungen bis zum Kupfer-Anschlusskasten des Bebauungsgebiets geführt werden, diese stehen aber ca. 100 bis 500m von den Häusern entfernt). Ein FTTH-Ausbau (FTTH -fiber to the home-, das Glasfaserkabel endet in der Wohnung des Kunden) wurde weder gefördert noch vorangetrieben. Die Ertüchtigung der alten Kupferkabel stehen einem „echten Glasfaserausbau“ entgegen und dies ist alles andere als zukunftsfähig. Auch verbrauchen diese ertüchtigten Kupfernetze im Vergleich zu echten Glasfasernetzen deutlich mehr Strom.

Herr Worm von der Stadtverwaltung hat die Fragen der ÖDP-Fraktion zum aktuellen Stand des gesamten Breitbandausbaus - Benennung derzeitiger Probleme, Rückmeldungen von Bürgern und Gewerbetreibenden, weitere Planungen, Stand und Planung Ausbau Mobilfunknetz - entsprechend beantwortet.

Dass „der Druck“ durch den bisher erfolgten Ausbau raus ist, wie Herr Worm in seinem Bericht betonte, dies kann die ÖDP-Fraktion auf keinen Fall nachvollziehen. Nein, im Gegenteil – gerade jetzt ist der Druck groß. Immer mehr Firmen, aber auch Privatkunden fordern einen zeitnahen echten Glasfaserausbau. Hierbei geht es auch um Netzstabilität und Ausfallsicherheit. Dies ist bei den ertüchtigten Kupfernetzen nicht immer der Fall, wie die zahlreichen Netzausfälle in den letzten Monaten zeigten. Auch die Corona-Pandemie trägt zum erhöhten Druck bei – Homeoffice wird immer mehr nachgefragt und benötigt zuverlässige, leistungsstarke Netze.

Bezeichnend war für die ÖDP, dass zum Bericht von Herrn Worm die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser eingeladen war. Die Deutsche Glasfaser baut deutschlandweit FTTH aus und garantiert schnelles Internet. Und dies zu moderaten Preisen. Sobald die Nachfragebündelung die erforderlichen 40 % erreicht hat, ist dies der Startschuss für den Ausbau des Glasfasernetzes, dann macht sich die Deutsche Glasfaser auf den Weg. So bereits in den Städten Delbrück (da ist das Netz bereits aktiv), im Kreis Paderborn (in verschiedenen Gewerbe- und Wohngebieten ist das Netz bereits aktiv, teils in der Bauphase, teils in Planung), Altenbeken (Bauphase) geschehen. Den Kunden entstehen hier keinerlei Anschlusskosten und die Tarife sind moderat. Auch wurde in vielen Kreisen von OWL der FTTC-Ausbau wesentlich früher durchgeführt. Warum sich die Deutsche Glasfaser nicht bereits von 3 Jahren in Bad Driburg gemeldet hätte – so die Frage des Bürgermeisters. Nun ja, zu diesem Zeitpunkt hatte die Stadt wohl wenig Interesse bezüglich einer Nachfrage, da standen die Firmen Innogy und Sewikom im Fokus. 

Aber gut, dass man jetzt die Zeichen der Zeit erkennt. Zu einem zukunftsfähigen Bad Driburg gehört ein „schnelles Internet“ mit einem echten Glasfaserausbau. Und zwar für jeden und bis „zur letzten Milchkanne“. Mit der Deutschen Glasfaser wäre das endlich möglich. Voraussetzung – ein Kooperationsvertrag mit der Stadt. Packen wir’s an.

Quelle: ÖDP Bad Driburg – Petra Flemming-Schmidt/Stefan Krämer

Für den Inhalt der Berichte sind die Parteien oder die Bewerber / Bewerberinnen verantwortlich

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