Was soll denn das nun schon wieder, werden Sie sich fragen.
Das Ökokonto gibt es bundesweit seit den 90er Jahren. Es dient dazu, Eingriffe in die Natur – zum Beispiel ein neues Baugebiet – auszugleichen. Über das Ökokonto werden dem Eingriff, also dem Baugebiet eine bestimmte Anzahl Punkte abgezogen. Wer dann zum Beispiel eine andere Fläche ökologisch aufgewertet, also die Natur dort qualitativ verbessert, dem werden Punkte auf dem Konto gutgeschrieben.
Das ist eine bewährte Praxis, um quasi „unterm Strich“ unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten.
Beispiel aus Bad Driburg: als der Netto in der Nordstadt gebaut wurde, fiel dem eine Streuobstwiese zum Opfer. Der Bauherr musste also eine neue Streuobstwiese anlegen. Das hat er auch getan und zwar in Pömbsen. Ökokonto ausgeglichen!
Nun ist es etwas schwierig, nachzuhalten, ob das immer und vor allem dauerhaft so klappt. Der Netto steht ja noch, also muss auch die neue Obstwiese noch stehen.
Um solche Fragen zu klären, hat die GRÜNE Ratsfraktion jetzt im Bauausschuss nachgefragt, ob und wie da der aktuelle Stand für die gesamte Stadt ist.
Im Ausschuss wurde berichtet, dass der Kreis Höxter gerade dabei ist, dies zu überprüfen.
Aktuell weist das Ökokonto der Stadt übrigens ein dickes Minus von 8.000 Punkten auf. Das muss sich schnell ändern!
Quelle: GRÜNE im Stadtrat Bad Driburg - Martina Denkner
Fotorechte: GRÜNE Bad Driburg
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