Interview Monika Sude, neues 1. Vorstandsmitglied der Diotima Gesellschaft e.V.
Als Assistentin der Geschäftsführung arbeitet Monika Sude bereits seit 13 Jahren in der Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff. Für die Diotima Gesellschaft e.V. hat sie in der Zeit sämtliche organisatorische Aufgaben von der Veranstaltungsorganisation und -moderation bis zur Künstlerbetreuung, Quartalsabrechnungen und den Zahlungsverkehr übernommen. Über die Jahre hat sie gute Verbindungen zu Agenturen und Künstlern sowie zu allen anderen Schnittstellen aufgebaut.
Welche Bedeutung hat die Kultur aus Ihrer Sicht für Bad Driburg?
„Kultur hat einen hohen Stellenwert, weil sie Identität, Zusammenhalt, Lebensqualität und wirtschaftliche Impulse stiftet. Sie spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, Menschen nach Bad Driburg zu holen und mit kulturellen Veranstaltungen die Region auf den Gräflichen Park und damit auf das Juwel von Bad Driburg aufmerksam zu machen. Hier bringt Kultur Menschen zusammen und schafft gemeinsame Erlebnisse, gibt Denkanstöße, vermittelt neue Sichtweisen und ist gleichzeitig Unterhaltung. Oft ist sie das, was Bad Driburg unverwechselbar macht und von anderen Standorten unterscheidet.“
Wofür setzt sich die Diotima Gesellschaft ein?
„Die Diotima Gesellschaft ist zu einem essenziellen Bestandteil des kulturellen Lebens in Bad Driburg geworden. Sie hat sich der Pflege und Bewahrung des kulturellen Erbes des Gräflichen Bades und der Stadt Bad Driburg verschrieben. Sie organisiert Veranstaltungen von künstlerischem oder kulturellem Wert für und in Bad Driburg, insbesondere im Gräflichen Park. Von hier stammt auch der Gesellschaftsname. Es war schließlich der Dichter Friedrich Hölderlin, der 1796 mit Susette Gontard, seiner Diotima, im Bad zu Driburg die glücklichste Zeit seines Lebens verlebte und seine Verse in Erinnerung daran schrieb. In Gedenken an diese Zeit schuf Ramona Gräfin von Oeynhausen- Sierstorpff die Diotima Insel im Gräflichen Park und ließ dort die Diotima Büste aufstellen. Die Rechte dafür wurde ihr von den Nachfahren der Familie von Susette Gontard exklusiv gewährt. Allein damit ist die Diotima Gesellschaft als Veranstaltungsort untrennbar mit dem Gräflichen Park verbunden.“
Welche Pläne haben Sie für die Diotima? Welche Maßnahmen stehen als nächstes an?
„Es ist mir ein besonderes Anliegen auch aus Loyalität zur Gräflichen Familie, dass die Diotima Gesellschaft in deren Sinne konsequent weiter gefördert und mit ihrer einzigartigen historischen Verbindung zum Gräflichen Park weiterentwickelt wird. Ich möchte das bewährte Konzept aus einer ausgewogenen qualitativ hochwertigen Auswahl aus musikalischen und literarischen Veranstaltungen sowie Theater- und Kunstprojekten gern weiterverfolgen und mit weiteren Maßnahmen wie der Ansprache eines jüngeren Publikums oder der Entwicklung von neuen Formaten wie z.B. Live- Podcasts auffrischen. Dabei hoffe ich, dass Gräfin Oeynhausen uns bei der Vermittlung und Durchführung von Kunstprojekten aufgrund ihrer besonderen Expertise weiterhin den einen oder anderen Tipp geben kann.“
Quelle: Antje Kiewitt - Leitung Unternehmenskommunikation UGOS - Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff GmbH & Co. KG Holding
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