Foto 51: Förderbescheid-Übergabe vor Ort: Bürgermeister Tobias Scherf (von links), Rainer Ehle (Fachbereich Bauen und Stadtentwicklung), Daniel Strathaus (Ortsvorsteher Hohenwepel), Landrat Michael Stickeln, Regierungspräsidentin im Regierungsbezirk Detmold Anna Bölling, Tobias Strathaus (Kassierer Heimatschutzverein Hohenwepel e.V.), Uwe Brechtken (erster Vorsitzender Heimatschutzverein Hohenwepel e.V.) und Wolfgang Ludwig (Oberst) Heimatschutzverein Hohenwepel e.V.)
Foto 43 und 41:
Persönliche Übergabe: Uwe Brechtken (links, erster Vorsitzender Heimatschutzverein Hohenwepel e.V.) erhält von Regierungspräsidentin Anna Bölling den Förderbescheid über 250.000 €.
Foto 33: Hohenwepels Ortsvorsteher Daniel Strathaus erklärt Bürgermeister Tobias Scherf (rechts) und Regierungspräsidentin Anna Bölling den Erweiterungsbau anhand der Zeichnungen.
Foto 3: Auch das Äußere der Hohenwepeler Gemeindehalle zeigt: Hier wird gebaut.
Foto 54: Baustelle: Unmittelbar nach der Förderzusage wurde in der Hohenwepeler Gemeindehalle mit den Arbeiten begonnen.
Der Heimatschutzverein Hohenwepel e.V. plant, die Gemeindehalle eigenverantwortlich zu modernisieren und zu erweitern.
Die Gemeindehalle soll damit stärker zu einem integrativen Dorfmittelpunkt werden, der generationenübergreifende Angebote bietet und das soziale Miteinander bereichert. Sie soll zum Beispiel gemütlichem Beisammensein und Feiern unterschiedlichster Anlässe ebenso Raum bieten, wie Jugendlichen als Treffpunkt dienen. Der Verein möchte hierfür die Gemeindehalle erweitern und die Bestandsräume modernisieren.
Für das Vorhaben hat der Heimatschutzverein Hohenwepel e.V. erfolgreich einen Förderantrag beim Land NRW im Rahmen des Programms zur Struktur- und Dorfentwicklung gestellt. Überreicht wird der Förderbescheid in Höhe von 250.000 € von Anna Katharina Bölling, Regierungspräsidentin im Regierungsbezirk Detmold.
Begegnung und Austausch
„Dorfgemeinschaftshäuser und Gemeindehallen sind wichtige Treffpunkte für Bürgerinnen und Bürger. Sie bieten die Möglichkeit, sich in geselliger Atmosphäre zu begegnen und auszutauschen“, betont Anna Katharina Bölling.
In der Gemeindehalle in Hohenwepel werden schon jetzt viele Feste gefeiert und Vereinssitzungen abgehalten. Künftig sei eine noch vielfältigere Nutzung möglich. „So tragen die Erweiterung und Modernisierung ganz wesentlich dazu bei, die Dorfgemeinschaft lebendig und attraktiv zu halten. Gerne fördern das Land NRW und die Bezirksregierung dieses Projekt“, so die Regierungspräsidentin.
Dorfleben gestalten – Ehrenamt leben
„Durch den Umbau der Gemeindehalle wird die Dorfgemeinschaft in Hohenwepel nachhaltig gestärkt. Die Vereine haben die Möglichkeit, Dorfleben zu gestalten und Ehrenamt zu leben“, sagt Bürgermeister Tobias Scherf. „Gerne stellen wir hier als Hansestadt Warburg Mittel in Höhe von rund 130.000 € zur Verfügung, um das Projekt gemeinsam mit der Förderung des Landes sowie dem hohen ehrenamtlichen Engagement und der Eigenleistung des Heimatschutzvereins Hohenwepel e.V. zur realisieren“, fügt der Bürgermeister an.
Ein Wunsch der Bevölkerung
Die Modernisierung und Erweiterung der Hohenwepeler Gemeindehalle ist das gebündelte Ergebnis der Interessen der Bevölkerung. Anhand einer Umfrage wurde im Jahr 2020 der Wunsch der Hohenwepeler nach einem größeren Platzangebot für Aktivitäten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen deutlich. Im Rahmen der Zukunftswerkstatt Ländlicher Raum wurde das Konzept in Zusammenarbeit mit dem Projektreferenten Bernhard Eder (Katholischen Landesvolkshochschule Hardehausen) erarbeitet. „Die Gemeindehalle von Hohenwepel wird mit dieser Maßnahme zum lebendigen und aktiven Dorfmittelpunkt gestaltet, um Mitbürgerinnen und Mitbürgern jeden Alters einen Raum für Treffen und Begegnungen zu bieten“, so Uwe Brechtken, erster Vorsitzender des Heimatschutzvereins Hohenwepel e.V.
Der Heimatschutzverein Hohenwepel e.V. bringt sich in die Gesamtkosten der Maßnahme von 435.000 € mit insgesamt rund 54.000 € Eigenkapital und manueller Eigenleistung von 750 Arbeitsstunden in die Realisierung des Projektes ein.
Anpassung an den Klimawandel
Die Gemeindehalle ist baulich in einem überwiegend guten Zustand, der erhalten und weiterhin genutzt werden soll. Die Erweiterung einer früheren Maßnahme (240 qm2) und der geplante Anbau (rund 80 qm2) soll durch eine Fußbodenheizung, betrieben durch eine Luft-Wärme Pumpe, beheizt werden. Geplant ist, die Heizung in kleinere Heizkreise zu unterteilen, um zielgerichtetes und anlassbezogenes Heizen zu ermöglichen. Flexibel verstellbare Wände tragen außerdem zu einer individuellen Nutzung bei. Das Aufheizen von Räumen ohne aktive Nutzung kann so vermieden werden. In den gesamten Räumlichkeiten werden die Beleuchtungselemente auf LED umgestellt. Die 60 kwp starke Photovoltaik-Anlage wird in rund sieben Jahren in das Eigentum des Heimatschutzverein Hohenwepel e.V. übergehen. Dann ist eine fast stromautarke Bewirtschaftung gegeben.
Moderner funktionaler Treffpunkt
Ortsvorsteher Daniel Strathaus ist außerordentlich dankbar für die Förderung im Rahmen der Struktur- und Dorfentwicklung sowie für die Unterstützung der Hansestadt Warburg: „Diese Unterstützung ermöglicht es uns, die Gemeindehalle zu einem modernen und funktionalen Treffpunkt zu machen, der unserem Dorf über Jahrzehnte hinweg dienen wird“, sagt Daniel Strathaus. „Es ist ein wichtiger Schritt, um das Miteinander und die Lebensqualität in unserer Gemeinschaft nachhaltig zu stärken. Ein großer Dank gilt auch den vielen fleißigen Händen, die aktiv zur Umsetzung dieses Projektes beitragen“, so der Hohenwepeler Ortsvorsteher.
Zukünftige Nutzungsmöglichkeiten der Hohenwepeler Gemeindehalle
Erhöhte Nutzung im Bereich des Hallensports (Tischtennis, Badminton)
Kleinkindersport (Krabbelgruppen, Turnen)
Kurse zur Präventions- und Gesundheitsförderung
Unterschiedliche Feiern (Geburtstage, Hochzeiten, Kommunion, Konfirmation, Jubiläen etc.)
Dorf-Kino-Abende
Wiederbeleben von Aktivitäten: Seniorentreffen, Kinder- und Jugendtreff, etc.
Teilnahme an Programmen wie Dorf.Zukunft.Digital oder andere Projekte (möglich durch aktuelle multimediale Ausstattung)
Versammlungen der Hohenwepeler Vereine
Quelle: Saskia Jochheim - Wirtschaftsförderung, Marketing - Kommunikation und Presse - Hansestadt Warburg
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