Bildunterschrift: Über das Jubiläum mit der Stadt Debrecen freuten sich (v.l.) Elmar Brok, ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments, Bürgermeister Michael Dreier, Edit Laskay, Leiterin der Musikschule Debrecen, Margit Keikutt, Präsidentin des Deutsch-Ungarischen Freundeskreis Paderborn e.V., Dr. István Puskás, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Debrecen, Domonkos Altdorfer, ungarischer Konsul in Düsseldorf und Roland Dávid, Meisterschüler der Musikschule Debrecen.
Stadt Paderborn - Anlässlich des Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Paderborn und der ungarischen Stadt Debrecen hat im historischen Saal des Rathauses eine Feierstunde stattgefunden. Bürgermeister Michael Dreier begrüßte nach dem musikalischen Auftakt durch den Meisterschüler der Musikschule Debrecen Roland Dávid am Klavier die knapp 100 Gäste aus Debrecen sowie geladene Ehrengäste „in der guten Stube der Stadt Paderborn“.
Er bezeichnete Debrecen als „eine wunderschöne, aufstrebende Stadt“ und gab einen kurzen Rückblick auf den Beginn der Partnerschaft durch Kontakte der Universität Paderborn und des Malteser Hilfsdienstes Ende der 1980er Jahre. Besonders in der heutigen Zeit, seien Städtepartnerschaften das Fundament für Frieden. Dreier freute sich besonders über die Beteiligung der jungen Generation, die als Brückenbauer der Städtepartnerschaft auch in der Zukunft die Freundschaft aufrechterhalten kann. Bereits im Zuge der vorangegangenen Feierlichkeiten hatten sich Stellvertreter beider Städte darauf geeinigt, die Freundschaft weiterhin vor allem im Bereich der Bildung auszubauen, um alle Generationen mit einzubeziehen. „Wir brauchen Menschen, die bereit sind die Zukunft zu gestalten und dazu sind internationale Beziehungen unverzichtbar“, so Bürgermeister Michael Dreier.
Bürgermeister Michael Dreier dankte Margit Keikutt für ihren unermüdlichen und langjährigen Einsatz für die Städtepartnerschaft Paderborns mit Debrecen. In seinem Schlusswort schloss er alle Anwesenden in seinen Dank ein und motivierte insbesondere die junge Generation weiterhin im städtepartnerschaftlichen Austausch aktiv zu bleiben. „Dieses Thema können wir nur gemeinsam vorantreiben.“
Auch der stellvertretende Bürgermeister von Debrecen Dr. István Puskás bezeichnete das persönliche Treffen als „eine große Freude“. Er berichtete von der positiven Entwicklung der Stadt in den vergangenen Jahren und von dem hohen Stellenwert der Beziehung zu Deutschland. Die letzten Jahre seien zwar auf Grund des Ukraine-Krieges nicht leicht gewesen, dennoch blicke er mit Energie und Optimismus in die Zukunft. So sei Debrecen nicht nur ein Standort einer Vielzahl deutscher Firmen, sondern auch die deutsche Sprache spiele gerade im Bereich der Bildung eine große Rolle. Puskás bedankte sich für die Gastfreundschaft und hob hervor: „Wir sind nicht nur Partnerstädte, sondern Freunde.“
Domonkos Altdorfer, ungarischer Konsul in Düsseldorf ergänzte: „Die gelungene Zusammenarbeit und enge Partnerschaft konnten wir unter allen Umständen unter Beweis stellen.“ Die stabile Basis zeige sich nicht nur durch gegenseitige Besuche, sondern vor allem durch die Offenheit der Bevölkerung und den aktiven Austausch auf vielen Ebenen.
Das ehemalige Mitglied des Europäischen Parlaments Elmar Brok knüpfte an diesen Gedanken an und stellte heraus, dass Städtepartnerschaften nicht von einem Papier leben, sondern davon, dass man sie alltäglich lebe. Er lobte die „unglaublich positive Entwicklung Ungarns“ besonders in Verbindung mit dem europäischen Binnenmarkt und den offenen Grenzen. Brok gratulierte zum Jubiläum und bedankte sich bei allen Beteiligten für das große Engagement. Die Städtepartnerschaften würden dazu beitragen, die EU auf einer bürgerschaftlichen Ebene zu stärken und Hindernisse zu überwinden.
Die Bedeutung von Städtepartnerschaften für die Jugendarbeit war auch das Thema des Vortrags von Stefan Schwan, Leiter des „International Office“ an der Universität Paderborn. Er berichtete über die Auswirkungen von Austausch und Begegnung im Rahmen von Auslandserfahrungen auf die Persönlichkeitsentwicklung. Was internationale Auslandserfahrungen bewirken, hat er selbst in über 13 Jahren im Ausland erleben dürfen.
Die positiven Erfahrungen konnten die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Spee-Gesamtschule, die zu einem Schüleraustausch in Debrecen gewesen sind, nur bestätigen. Auch das Bildungswerk IN VIA organisiert regelmäßig Austauschprogramme für Pflegeschüler*innen, bei denen neue Eindrücke und Erfahrungen im Pflegeberuf gesammelt und regelmäßig auch neue Freundschaften geknüpft werden.
Margit Keikutt, Präsidentin des Deutsch-Ungarischen Freundeskreis Paderborn e.V. betonte die hohe Relevanz von Studienreisen und dem Jugendaustausch ebenfalls und freut sich sehr darüber, auch in Zukunft Volkstanzgruppen und Musiker aus Debrecen und anderen Ländern in Paderborn begrüßen zu dürfen. Sie betont noch einmal, dass dies die Kontakte seien, aus denen Freundschaft entstünde.
Quelle: Pressemitteilung Stadt Paderborn
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