Bildunterschrift: Kamen beim Makeathon zusammen: (v. l.) Rainer Vidal (DigitalBüro OWL), Theresa Stolp (externe Praktikantin vom Kreis Paderborn), Sarah Schnieders (Projektmanagerin Stadt Paderborn), Laban Asmar (Fraunhofer IEM), Max Nolting (IT-Abteilung Stadt Paderborn), Melissa Richter (OWL GmbH) und Miriam Mattiza (Projektmanagerin Stadt Paderborn). © Stadt Paderborn
Stadt Paderborn - Beim Makeathon „Akte Y – Gemeinsam Verwaltung neu denken“ am 11. und 12. November 2025 im Fraunhofer IEM und im IoT Xperience Center in Paderborn war die Stadtverwaltung Paderborn gleich doppelt vertreten: als Teilnehmende und als Challengegeberin.
Die Veranstaltung, organisiert vom DigitalBüro OWL, der OstWestfalenLippe GmbH und dem Fraunhofer IEM, brachte kreative Köpfe aus Verwaltung, IT, Wissenschaft und Forschung zusammen, um die öffentliche Verwaltung praxisnah und kooperativ weiterzudenken. Unter dem Titel „Akte Y“ – das „Y“ steht für das englische „Why?“ – hinterfragten die Teilnehmenden bestehende Strukturen und Prozesse, suchten neue und innovative Lösungsansätze und entwickelten Ideen, wie Verwaltung moderner, digitaler und effizienter gestaltet werden kann.
Sarah Schnieders und Juliana Kleffner (beide aus der Abteilung Digitalisierung und Daten) haben ihr Team gefragt, wie das „Bürgeramt der Zukunft“ aussehen kann. Dabei sind Konzeptideen entstanden, die sich um eine proaktive Verwaltung, eine Bürger-Cloud und eine einfach zu nutzende App drehten. Die „Challenge“ von Miriam Mattiza (Abteilung Digitalisierung und Daten) war auf das Konzept von „Digitallotsen“ ausgerichtet. Ihr Team hat dazu ein Profil von dezentral in den Fachabteilungen einer Behörde agierenden Digitallotsen entworfen, mit deren Hilfe eine ganzheitliche Durchdringung von Digitalisierungsthemen in einer Behörde gewährleistet werden kann.
Nach zwei intensiven Tagen voller kreativer Energie, Teamarbeit und Vernetzung präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse vor einer Jury. Hoch im Kurs standen dabei Lösungen, die nicht nur technisch beziehungsweise konzeptionell überzeugten, sondern auch realistische Chancen für eine Umsetzung in der Verwaltung boten.
Den ersten Platz hat das Team mit der Challenge „Spontanhilfe in der Krise - Vom Chaos zur koordinierten Hilfe“ belegt. Mit ihrer praxisnahen Lösungsidee mit Open-Source-Ansatz konnten sie die Jury für sich gewinnen. Platz zwei ging an das Team mit der Challenge „Das Gedächtnis der Verwaltung - Wissen mit KI zeitgemäß sichern und teilen?“, Platz drei an das von Miriam Mattiza betreute Team „DigiLotse OWL“. Nun gilt es, die vielversprechenden Ansätze weiterzuverfolgen und in Kommunen zu erproben!
Mit ihrer Teilnahme am Makeathon unterstrich die Stadt Paderborn ihr Engagement für eine moderne, bürgernahe und vernetzte Verwaltung. Der Makeathon zeigte eindrucksvoll, wie durch Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg neue Ideen entstehen können und wie ganz OWL seinem Ziel, eine der digitalsten Verwaltungsregionen Deutschlands zu werden, ein Stück näherkommt.
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