14. September 2021 / Polizeimeldungen

Wildunfälle auf der B252 und B68 und wiederholte Schockanrufe in Steinheim

Verständigen Sie in jedem Fall die Polizei unter der Notrufnummer 110

POL-HX: Neue Welle von Schock-Anrufen in Steinheim
 
Steinheim (ots)

Eine Welle von so genannten Schock-Anrufen registrierte die Polizei im Kreis Höxter am Montag, 13. September. Innerhalb von nur zwei Stunden gingen sechs Anzeigen über betrügerische Anrufe bei der Polizei ein. Alle Betrugsversuche konzentrierten sich auf wenige Straßenzüge im Stadtzentrum von Steinheim.

Im Laufe des Vormittags hatte sich am Telefon jeweils eine unbekannte Stimme gemeldet und vorgegeben, die Tochter der Angerufenen habe angeblich einen schweren Unfall verursacht, säße nun in Haft und käme nur durch Zahlung eines fünfstelligen Geldbetrages wieder frei. Fünf der Angerufenen schöpften relativ schnell Verdacht, brachen das Gespräch ab und verständigten die Polizei.

In einem Fall allerdings ging die Angerufene auf die Forderung ein und war bereit, bei ihrem Geldinstitut die geforderte Summe vom Konto abzuheben. Nur durch das umsichtige Verhalten der Bankmitarbeiter kam es aber nicht zur Auszahlung des Betrages, so dass der Betrug noch rechtzeitig verhindert werden konnte.

Deshalb rät die Polizei weiterhin: Seien Sie grundsätzlich misstrauisch, wenn Sie jemand telefonisch um Geld bittet. Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald der Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert! Übergeben Sie niemals Geld an Ihnen unbekannte Personen.

Informieren Sie sofort die Polizei über 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei, wenn Sie Opfer geworden sind und erstatten Sie eine Anzeige. /nig

POL-HX: Vorsicht Wildwechsel: Auto prallt auf der B 252 gegen sechs Wildschweine
 
 Kreis Höxter (ots)

Zu dieser Jahreszeit ist wieder verstärkt mit der Gefahr von Wildunfällen zu rechnen. Diese unliebsame Erfahrung mussten auch drei Autofahrer im Kreis Höxter machten, die am Dienstag, 14. September, in den frühen Morgenstunden praktisch zeitgleich mit mehreren Wildtieren zusammenstießen.

Bei Jakobsberg auf der K 44 wurde gegen 5.50 Uhr ein Reh angefahren, das den Aufprall nicht überlebte. Auf der B 68 zwischen Warburg-Scherfede und Kleinenberg geriet ebenfalls um 5.50 Uhr ein Autofahrer in eine Wildschweinrotte und überfuhr zwei Jungtiere. Das Auto wurde dabei so sehr beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste.

Zur selben Zeit stieß auf der B 252 zwischen Brakel und Bellersen ein VW Sharan gegen eine Wildschweinrotte, die die Straße überqueren wollte. Sechs Tiere verendeten bei diesem Wildunfall, der VW erlitt Totalschaden und musste abgeschleppt werden, der Fahrer blieb unverletzt.

Im Kreis Höxter kommt es durch die zahlreichen Waldgebiete verhältnismäßig häufig. zu Verkehrsunfällen mit Wildbeteiligung. Durchschnittlich werden pro Jahr rund 1.300 Wildunfälle gezählt. Sie können immer und überall passieren, daher sollte das Gefahrenzeichen "Wildwechsel" besonders beachtet werden.

Das Warnschild bedeutet: Vorausschauend fahren, Geschwindigkeit reduzieren und Bremsbereitschaft erhöhen. Das gilt insbesondere in den frühen Morgen- und Abendstunden, in denen Wildtiere am häufigsten die Fahrbahn überqueren.

Befindet sich das Wild auf der Fahrbahn oder am Rand, sollten Sie deutlich langsamer werden oder sogar ganz abbremsen, da das Verhalten der Tiere unvorhersehbar ist. Meistens folgen ihnen noch weitere Artgenossen. Durch Fernlicht wird das Wild geblendet und bleibt stehen. Also besser auf Abblendlicht umschalten. Hupen kann helfen, die Tiere zu verscheuchen.

Wenn ein Zusammenstoß nicht zu vermeiden ist, auf keinen Fall ausweichen. Das Risiko, gegen einen Baum zu prallen oder in den Gegenverkehr zu geraten, ist zu groß. Die Folgen wären wesentlich schlimmer. Daher bremsen Sie möglichst stark ab, halten Sie das Lenkrad gerade und gut fest. Bleiben Sie auf der Straße.

Nach einem Unfall ist der Unfallort gut abzusichern. Um sich selbst zu schützen und nachfolgende Verkehrsteilnehmer zu warnen. Schalten Sie die Warnblinkanlage ein, ziehen Sie sich die Warnweste an und stellen Sie das Warndreieck in 100 Metern Entfernung vom Unfallort am Straßenrand auf!

Wenn möglich, ziehen Sie das tote Tier an den Randstreifen. Benutzen Sie dazu Handschuhe, zum Beispiel aus dem Erste-Hilfe-Kasten, um eine Tollwutansteckung zu verhindern. Sollte das verletzte Tier noch leben, dann fassen Sie es nicht an. Vor allem bei verletzten Wildschweinen ist Vorsicht geboten!

Verständigen Sie danach die Polizei unter der Notrufnummer 110 zur Unfallaufnahme. Bleiben sie möglichst ruhig und beschreiben Sie ihren Standort möglichst genau. Eine Streifenwagenbesatzung wird den Unfall aufnehmen, sich um das Wild kümmern und Ihnen einen Unfallbericht für die Versicherung aushändigen. /nig

POL-HX: Warnbake gestohlen - Zeugenaufruf
 
 Höxter (ots)

Am Sonntag, 12. September, meldete ein Zeuge ein fehlendes Absperrschild an einer Gefahrenstelle in Höxter.

Gegen 12 Uhr fiel das Fehlen der Warnbake auf, die aufgrund einer Beschädigung der Fahrbahn zu Beginn der Nicolaistraße zur Absicherung der Gefahrenstelle aufgestellt war. Eine Radfahrerin bemerkte die fehlende Absicherung in letzter Sekunde und konnte einen Sturz soeben noch verhindern.

Jetzt ermittelt die Polizei wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Diebstahl und bittet um Hinweise von möglichen Zeugen unter der Telefonnummer 05271/962-0. /ell

Kreispolizeibehörde Höxter
Bismarckstraße 18
37671 Höxter
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Original-Content von: Kreispolizeibehörde Höxter, übermittelt durch news aktuell

Symbolfoto: Pixabay

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