In Zusammenarbeit mit der vhs.Böblingen-Sindelfingen
Vom römischen Atriumhaus über barocke Gartenachsen bis zu gläsernen Fassaden der Moderne: Architektur trennt nicht nur, sondern verbindet auch.
Schon im römischen Atriumhaus wird Innenraum geöffnet: Licht, Luft und Himmel werden bewusst ins Haus geholt. Später inszenieren barocke Gartenachsen fließende Übergänge zwischen Architektur und Landschaft.
Während in der westlichen Architektur jedoch trotzdem lange klare Grenzen dominieren, zeigt die japanische Baukunst (etwa im Teehaus) ein offenes Raumverständnis, das Natur, Licht und Material einbezieht.
Der Vortrag zeigt, wie sich Raum zunehmend von der Grenze zur Erfahrung wandelt.
Nicole Klemens ist Kunsthistorikerin, Dozentin und Kunstvermittlerin in verschiedenen Museen.
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