18. September 2021 / Aktuell

Kurpark 2030 – Der Gräfliche Park und die Stadt Bad Driburg - Gemeinsam für ein starkes Bad Driburg

In Bad Driburg tut sich etwas - die Vision „Kurpark 2030“

Kurpark 2030 – Der Gräfliche Park und die Stadt Bad Driburg - Gemeinsam für ein starkes Bad Driburg

Foto 1: Marcus, Graf von Oeynhausen- Sierstorpff auf dem Hubsteiger am Ort des geplanten Panoramaturms.

Foto 2: Ansicht des Rosenbergs um 1870

Foto 3: Planungsvorhaben Kurpark 2030

Foto 4: Planungsvorhaben Golfanlage

Foto 5: Blick auf den ausgefahrenen Hubsteiger in 30 m Höhe

Foto 6 v. links: Volker Schwartz, Geschäftsführer des Health & Balance Resorts, Bürgermeister Burkhard Deppe, Marcus Graf von Oeynhausen - Sierstorpff, Beigeordneter Michael Scholle, Golf Pro Donald Sanders.

Fotos 7 und 8: Golf Pro Donald Sanders beim Abschlag an der geplanten Driving Range

Foto 9: Blick vom Hubsteiger auf die Gruppe 

In Bad Driburg tut sich etwas – Neben dem Einzelhandelskonzept, der Anmietung von leerstehenden Geschäften und dem Thermenhotel gibt es seitens des Gräflichen Parks die Vision „Kurpark 2030“.

Beim Pressetermin am vergangenen Dienstag erläuterte Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff die Vision von einem der größten Parks in Deutschland, der von der jetzigen Nettofläche, also bereinigt um einige Gebäude, von 43 Hektar auf 180 Hektar vergrößert werden soll. Die gesamten Investitionskosten betragen ca. 15 Millionen Euro, wovon ca. 50% durch Fördermittel erbracht werden sollen.

Durchzogen von einer Panoramastraße, die beginnend am Reelser Kreuz, sich am mehr als 30 m hohen Panoramaturm vorbei windet, östlich am Golf- und Landschaftspark vorbeiführt, um schließlich im Gräflichen Health & Balance Resort zu enden.

Die neue Einfahrt gibt externen Gästen während der Fahrt zum Hotel schon einige Einblicke, die sie sonst wohl nicht bekommen hätten und können schon mal die Eindrücke auf sich einwirken lassen.

Für die Radfahrer soll, laut Graf Marcus, einer der schönsten Radwege Deutschlands geschaffen werden, die eventuell sogar den Park auf direktem Wege ohne Eintrittspreis durchqueren können.

Die alte Einfahrt an der evangelischen Kirche wird dann nur noch ohne Autos durchquert werden können. Die neue Einfahrt zur Panoramastraße wird mit einer Linksabbiegerspur von Reelsen kommend geplant. 

Für die Fußgänger wird ein barrierefreier Zugang über eine Brücke vom Sachsenring her über die Straße führend in das neue Kurgebiet errichtet. Zusätzliche Drehkreuze stellen an verschiedenen Punkten den jederzeitigen Zugang zum Park sicher. 

Ergänzt wird der Park durch Blühwiesen, Moorpark und ein neues Golfhaus, welches auch Nicht - Golfspielern zur Einkehr zur Verfügung steht.

Die Teilnehmer, neben der regionalen Presse waren dies Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff als Eigentümer, der Geschäftsführer des Health & Balance Resorts, Volker Schwartz, der „Golf Pro „ Donald Sanders als Vertreter der Golfanlage, der Bürgermeister Burkhard Deppe und der Beigeordnete Michael Scholle, hatten die Gelegenheit, sich von Hr. Bickmann vom Gräflichen Park mit Trecker und Anhänger über das Gelände fahren zu lassen. 

Von einem mehr als 30 m hohen Hubsteiger am zukünftigen Standort des Panoramaturms konnte man sich schon einmal einen Vorgeschmack auf die tolle Aussicht holen. 

Am Standort der neuen „Driving Range „ der Golfanlage zeigte uns Donald Sanders einige professionelle Abschläge. 

Es wird auch Veränderungen der jetzigen 18-Loch Golfanlage geben, dazu werden u.a. 2 Bahnen verlegt, so dass dieser Platz als Championship Course dient, ergänzt durch einen 9-Loch Academy Course, einem 6-Loch Short Course und der angesprochenen Driving Range.

Zusammen mit dem geplanten 4,5 Sterne Thermenhotel, dem der Graf durchaus positiv gegenübersteht, wird sich dieses Gebiet zu einem führenden Touristikmagnet entwickeln und insbesondere die Golfspieler anstatt nach Mallorca in das Bad Driburger Tal führen.

Auch Bürgermeister Burkhard Deppe steht diesem Projekt wohlwollend gegenüber und hofft auf eine weitere positive Entwicklung der Kurstadt. „Es sind natürlich noch etliche bürokratische Hürden zu nehmen“, so der Graf im weiteren Ausblick, „aber wir haben schon viel Erfahrung mit der Konzeptionierung des „Bilster Berges“ sammeln können.

„Mit dem mehr als 200 Jahre alten Ensemble der historischen Fachwerkgebäude des Gräflichen Parks und dem alten Baumbestand wird es vielleicht sogar gelingen, zu den 3 deutschen Kurorten Bad Kissingen in Bayern, Bad Ems in Rheinland-Pfalz sowie Baden-Baden in Baden-Württemberg als neue Unesco - Welterbestätten aufzuschließen“, so Graf Marcus. 

Die Latte liegt hoch und der Weg ist noch lang, aber schon das jetzige Fundament dieses Parks läßt viele andere Orte hinter sich und bietet noch sehr viel Potential für die Zukunft.

Über die Eintrittspreise und den eventuellen Verzehr in den Gräflichen Betrieben ist noch nicht abschließend entschieden worden, es wird aber wohl eine für beide Seiten tragbare Lösung gefunden werden. Für die Menschen, die eine Entwaldung des jetzigen Rosenbergs befürchten, hat der Graf mit der Neuaufforstung anderer Gebiete auch eine verträgliche Lösung parat.

Auf einem der Fotos ist der Rosenberg von ca. 1870 abgebildet, der zum damaligen Zeitpunkt fast baumlos war und erst durch die gräfliche Familie in seinen heutigen Zustand versetzt worden ist.

Fotos/Text: EVE

https://www.unser-bad-driburg.de/sehenswuerdigkeiten/ausflugsziele-in-bad-driburg/graeflicher-kurpark-mit-wildgehege

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