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Diotima Gesellschaft e.V.

Kultur im Gräflichen Park in Bad Driburg
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Über Diotima Gesellschaft e.V.:

WILLKOMMEN BEI DER DIOTIMA GESELLSCHAFT


Friedrich Hölderlin schrieb seine Verse in Erinnerung an die glückliche Zeit, die er 1796 mit Susette Gontard, seiner Diotima, im Bad zu Driburg verlebte. Er war unter anderem nach Bad Driburg gereist, da man im späten 18. Jahrhundert davon ausging, dass die Varusschlacht, deren Jubiläum im Jahr 2009 gefeiert wurde, in der Region von Bad Driburg stattgefunden hatte.

Die Diotima Gesellschaft hat sich die ideelle und materielle Förderung der Pflege und Bewahrung dieses kulturellen Erbes des Gräflichen Bades und der Stadt Bad Driburg, der Fortführung und Ausgestaltung der Idee der historischen und literarischen Bedeutung von Bad und Stadt, von kulturellen Veranstaltungen mit nationalem und internationalem Rang in Bad Driburg von Werken mit künstlerischem oder kulturellem Wert für und in Bad Driburg zum Ziel gesetzt.
 

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DOMINIQUE HORWITZ liest aus „TOD IN WEIMAR“ Sonntag, 10. Februar 2019 um 18 Uhr im „Gräflicher Park Health & Balance Resort“ Bad Driburg In der „Villa Gründgens“, dem Weimarer Alterssitz für Bühnenkünstler, wird die Probenarbeit des „Schiller-Zirkels“ jäh unterbrochen: Aus der greisen Theatergruppe stirbt unter mysteriösen Umständen einer nach dem anderen. Roman Kaminski, Kutscher und Stadtführer in der Goethe-Stadt, sieht sich gezwungen, der rätselhaften Todesserie auf den Grund zu gehen. Doch der ehrgeizige Kommissar Westphal scheint Kaminski in der Hand zu haben, der zu allem Überfluss auch noch zwischen zwei Frauen steht. DOMINIQUE HORWITZ Dominique Horwitz, geboren 1957 in Paris, ist Schauspieler, Regisseur und Sänger. Neben zahlreichen Filmrollen („Stalingrad“, „Der große Bellheim“) spielte er unter anderem am Thalia-Theater in Hamburg, am Berliner Ensemble, am Deutschen Theater in Berlin und am Schauspielhaus Zürich. Bei Dreharbeiten in Weimar lernte er seine Frau kennen, seitdem sind Weimar und Thüringen nicht nur sein Zuhause, sondern auch seine Kulisse. 2012 inszenierte er den „Freischütz“ an der Oper in Erfurt, zuletzt war er als Schillers „Wallenstein“ am Nationaltheater in Weimar zu sehen. „Tod in Weimar“ ist sein erster Roman. VORVERKAUF Der Eintrittspreis für die Les

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ÜBER DIE GESELLSCHAFT


Die Diotima Gesellschaft e.V. lädt regelmäßig zu Lesungen, Konzerten, Theateraufführungen und Kunstprojekten ein.

Die Gesellschaft hat sich die folgenden Aufgaben und Ziele gesetzt:

  • Pflege zur Bewahrung des kulturellen Erbes des Gräflichen Parks und der Stadt Bad Driburg.
  • Fortführung und Ausgestaltung der Idee der historischen und literarischen Bedeutung von Bad und Stadt.
  • Planung, Organisation sowie Durchführung von kulturellen Veranstaltungen mit nationalem und internationalem Rang.
  • Einladung von Künstlern, die beauftragt werden, Werke für Bad Driburg zu schaffen.
  • Beauftragung von Kunstwerken, die charakteristisch durch den Ort / die Region beeinflußt sind.

KULTURELLES ERBE

"Nur einen Sommer gönnt, ihr Gewaltigen!

Und einen Herbst zu reifem Gesang mir,

Daß williger mein Herz, vom süßen

Spiel gesättiget, dann mir sterbe"

Friedrich Hölderlin schrieb diese Verse in Erinnerung an die glückliche Zeit, die er 1796 mit Susette Gontard, der „Diotima“ seiner Dichtung, im Bad zu Driburg verlebte. Hölderlin begleitete als Hofmeister/Hauslehrer Susette Gontard und ihre Kinder auf der Flucht vor den französischen Soldaten, die drohten in Frankfurt einzumarschieren. Die verheiratete Bankiersgattin war die Muse Hölderlins und unterstützte ihn beim Schreiben des „Hyperion“, eines Briefromans. Man vermutet, dass sie nicht nur eine platonische Liebe verband. Sechs ungestörte Wochen durften Hölderlin und Susette Gontard hier verbringen.
In Bad Driburg scheint Hölderlin den idealen Ort gefunden zu haben, nach dem er sich so gesehnt hat. Hölderlin und Susette Gontard sind sich vorher oder nachher nie so nahe gewesen.
Die Figur der „Diotima“ findet sich erstmalig in Platons Dialog „Symposion“. Darin erklärt sie Sokrates das Wesen der Liebe. Hölderlin übernahm den Namen „Diotima“ in seinen Gedichten und in seinem großen Briefroman „Hyperion“. Auch Annette von Droste-Hülshoff hielt sich mehrmals zur Kur in Bad Driburg auf. Sophie von La Roche, Fürstin Amalie von Gallitzin und Viktor Klemperer waren einige der Gäste vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert.

Um das kulturelle Erbe Bad Driburgs lebendig zu halten und weiterzuentwickeln, wurde im Jahre 2004 die Diotima Gesellschaft e.V. von der Stadt Bad Driburg, der Touristik GmbH und der Familie Graf von Oeynhausen-Sierstorpff, als Besitzerin des Gräflichen Parks, gegründet.

Eva Demski, Judith Herrmann, Navid Kermani, Prof. Hellmut Karasek, Martin Mosebach, Albert Ostermaier, Rüdiger Safranski, Dr. Eckart von Hirschhausen, Armin Mueller-Stahl, Alexandra Kamp, Ildikó von Kürthy, Jan Weiler, Andrea Sawatzki, Feridun Zaimoglu, und viele andere Autoren, Schauspieler und Musiker sind schon Gäste im Gräflichen Park gewesen.

Hier finden sie eine Liste der Künstler

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+49 (0)5253 95-2505

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Brunnenallee 1
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Telefon: +49 (0)5253 95-2505
Telefax: +49 (0)5253 95-2539
E-Mail: info(at)diotima-gesellschaft.de

Registergericht: Amtsgericht Brakel
Vereinsregister: VR 528
Steuernummer: 326/5910/4172
USt.-Ident-Nr.: DE 27 65 10 618

Inhaltlich Verantwortliche gemäß § 10 Absatz 3 MDStV:
Annabelle Gräfin v. Oeynhausen-Sierstorpff (1. Vorsitzende)

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