30. Mai 2022 / Stadtgespräch - Interview

Bad Driburg. Brandschutzbedarfsplan einstimmig beschlossen

319 Personen starke Feuerwehr

Bildunterschrift: Bildunterzeile: Uwe Damer (Dezernent), Andreas Außel (stellvertretender Leiter Feuerwehr), Andreas Rehermann (Leiter Feuerwehr), Bürgermeister Burkhard Deppe, Michael Scholle (1. Beigeordneter der Stadt)

Der aktuell vorgestellte Brandschutzbedarfsplan für Bad Driburg zeigt auf: Die Iststärke zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit ist, auf das gesamte Bad Driburger Stadtgebiet gesehen, auf sehr gutem Stand. Sie liegt überall über dem Soll. „Ich bin immer wieder beeindruckt von solch engagierter ehrenamtlicher Tätigkeit und dem tollen Zusammenhalt unter den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden. Ein großes Dankeschön für so viel Einsatz, Mut und Zeit, die hier der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird“, lobt Bürgermeister Burkhard Deppe.
 

Stadtbrandinspektor Andreas Rehermann freut sich ebenfalls über die 319 Personen starke Feuerwehr und dennoch: „Feuerwehr-Zuwachs ist jederzeit gerne willkommen, ausdrücklich auch Mädchen und Frauen. Unser Nachwuchs startet immer in den Kinder- und Jugendwehren oder als Quereinsteiger ab 18 Jahren mit einem Grundlehrgang. Kameradschaft, Zusammenhalt, Vereinsleben, Freundschaften, all das bietet die Feuerwehr. Wer das auch erleben möchte, kann sich jederzeit bei den Einheiten melden.“

Insgesamt 132 technische Hilfeleistungen hatten die Wehren der Stadt Bad Driburg im vergangenen Jahr zu leisten. Darunter waren zehn Verkehrsunfälle, drei Gasausströmungen und vier Tiere in Notlagen. Dazu kamen noch 21 Einsätze bei denen es konkret um Brände oder Explosionen ging. Ein Großbrand war zu bekämpfen. In diesem Jahr hatten die Kameraden in den ersten fünf Monaten bereits 139 Einsätze.

„Um all diese Aufgaben so erfolgreich zu bewältigen, braucht es die benötigte Ausrüstung und Infrastruktur. An dieser Aufgabe werden wir als Stadt auch weiterhin verlässlich und sukzessive arbeiten“, erläutert der 1. Beigeordnete der Stadt, Michael Scholle. Bereits in Beschaffung befinden sich neue Feuerwehrfahrzeuge für den Löschzug Bad Driburg sowie für die Wehren von Dringenberg und Herste. Dabei handelt es sich für Bad Driburg und Herste um richtige „Allrounder“: je ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug mit einem 2000 Liter-Wassertank. In Herste soll es vor allem den Brandschutz sicherstellen, aber auch bei Verkehrsunfällen eingesetzt werden. Dringenberg erhält ein Löschgruppenfahrzeug mit einem 1000 Liter-Wassertank. Alle diese Spezialfahrzeuge haben lange Lieferzeiten.

Der Brandschutzbedarfsplan trifft auch Aussagen über sämtliche Feuerwehrgerätehäuser der Stadt Bad Driburg, in denen Handlungsbedarf für verschiedene Nachrüstungen besteht. Der Rat hatte einstimmig zugestimmt, die im Brandschutzbedarfsplan empfohlenen Aufrüstungen umzusetzen. In diesem und in den nächsten Jahren wird die Stadt Bad Driburg Umbaumaßnahmen im Bestand in den Ortschaften und in der Kernstadt vornehmen.

 

Pressemitteilung Stadt Bad Driburg

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