19. MĂ€rz 2024 / Leserbriefe

Memoiren zum Nethestausee - Teil 4

Vision Freizeitpark Neuenheerse

Fotounterschrift: KI generiertes Symbol Bild

Memoiren zum Nethestausee - Teil 4 Vision Freizeitpark Neuenheerse

Treffender als in der Beschlussvorlage des Ausschuss für Bau, Straßen, Umwelt und Klimaschutz, siehe oben, kann man es nicht sagen:

"Aus touristischer Sicht können der Stausee und die angrenzenden Grünflächen zu einer erheblichen Aufwertung der touristischen Infrastruktur Bad Driburgs beitragen. Er ist sehr idyllisch gelegen und wird von einer nahezu unberührten Natur und einem weitläufigen Waldgebiet eingerahmt. Viele Gäste nutzen die Unterbringung in Bad Driburg, um die Sehenswürdigkeiten der Region zu erkunden. Dabei fehlt besonders ein attraktives Übernachtungsangebot für Familien. Das Areal rund um den Stausee könnte besonders für ein touristisches, aber auch tagestouristisches Angebot genutzt werden. Eine Kombination aus Freizeitangeboten, Übernachtungsmöglichkeiten mit Camping und einem gastronomischen Angebot könnte hier eine Neukonzeptionierung rechtfertigen. Durch die Nähe zu Bad Driburg als Kurort würden sich Synergien ergeben und auch die nötige Infrastruktur durch Wanderwege und Radverbindungen ist bereits vorhanden. Die Nähe des Freizeitbades, Sportplatzes, Tennisplatzes und die Sehenswürdigkeiten des Ortes Neuenheerse, wie beispielsweise das Wasserschloss oder die Stiftskirche, sind ideale Bedingungen." Wenn das nicht schon die Vision von Friseur Willi Falke, des letzten Bürgermeisters von Neuenheerse 1975 gewesen ist, der in meinen damals jungen Jahren nicht unbedingt mein politischer Freund gewesen ist. Zumal sein Lehrling Günter an mir üben durfte und mir dabei ins Ohr geschnitten hat. https://de.wikipedia.org/wiki/Nethestausee

Schon damals habe ich mich gefragt, 

1. warum der See nicht zum Baden genutzt werden durfte. An Argumente wie Naturschutz, Angel"sport" und kleinkarierte Konkurrenzängste zum Freibad kann ich mich erinnern. 

2. warum der Campingplatz (mit Camping meinte man damals Zelten, Wohnmobile und Wohnanhänger waren eher exotische und bewunderte Ausnahmen) nicht sehr idyllisch von Straßen umrahmt und mit Schotterwegen ausgestattet weit weg vom See eingerichtet wurde. Der bestätigte nicht meine einzigartigen Assoziationen und Erinnerungen an ein Zeltlager in Oerlinghausen, ausgerichtet vom Kreisportbund Warburg, Lagerfeuer- und Senneromantik pur. 

Heute frage ich mich,
1. warum sollte der Stausee nicht eine Badeattrakion wie am Godelheimer See in Höxter werden? Auch dort ist man ständig mit der Wasserqualität beschäftigt https://www.nw.de/lokal/kreis_hoexter/hoexter/9759104_Diagnose-fuer-den-See.html, hat sie aber offensichtlich im Griff.
 https://www.nw.de/lokal/kreis_hoexter/hoexter/23661986_Blaualgen-sorgen-fuer-Badeverbote-So-ist-die-Lage-am-Godelheimer-See-in-Hoexter.html

Eine klare Absage ist der Absicht zu erteilen, motorisierten Verkehr bis an das Seeufer zuzulassen. Barrieren müssten ganz klar der vorhandene Parkplatz am jetzigen Campingplatz bzw. die Parkplätze an den Sportanlagen (Tennis, Fußball, Freibad) sein. Von dort aus wäre Infrastruktur (Wasser, Strom, Sportanlagen) für einen Campingplatz oder besser gesagt Zeltplatz gegeben, der idyllisch an einer Höhenlage am Waldrand und nicht unbedingt am Seeufer angesiedelt werden könnte. Das Seeufer werden sich Naturliebhaber, Angler und Badefreunde aufteilen müssen.

2. würde mein Gesamtbild Zeltplatz, Sportanlagen, Seeufer nicht wirklich das Erholungs- und Freizeitangebot der Kurstadt Bad Driburg auf ein neues Niveau anheben?

Verfasser: Stielhöpper59
Fotorechte: KI 

👇👇👇👇👇Die ganze Story 👇👇👇👇👇

Memoiren zum Nethestausee.

Neuenheerse. Es gab damals kein Handy und Fotos für Social Media oder das Familienalbum waren auch nicht gerade der Trend. Daher starte ich mit einer Schilderung rein aus dem Gedächtnis.

Bleibe neugierig und verfolge den Flug meiner Gedanken über aktuelle Diskussionen hin zu einer malerischen Vision, für die man - aus meiner Sicht - nicht allzu viel Fantasie braucht.

Teil 1 Ein neuer Biotop

Neuenheerse 1977, Schützenfestsonntag, Morgendämmerung. Fünf übermütige, vermutlich niemals müde Halbstarke werden aus der Nethehalle "gekehrt". Vom Zufall gesteuert machen sie eine kleine Wanderung, die sie über Kolleks Wiese am Freibad führt. Rodeo-Versuche auf dem Rücken dort weidender Kühe müssen wohl kläglich gescheitert sein. Die hellblaue neue Jeans grün-ocker gefärbt geht es weiter, bis man am nagelneu vollgelaufenen Nethestausee "strandet". Dunst wabert über der spiegelglatten Wasseroberfläche. Hin und wieder vernimmt man ein Plätschern, das offensichtlich die berüchtigten Nagetiere, die vielleicht beißen aber auf jeden Fall Krankheiten verbreiten, beim Auftauchen verursachen? Sie sollen sich den Gerüchten nach pudelwohl fühlen in ihrem neuen Biotop.

Einer der jungen Männer, oder sollte man großen Kinder sagen, lässt sich nicht durch Erzählungen beeindrucken. Angst ein Fremdwort.  Hose und T-Shirt aus, den Rest auch. Zu verlockend das spiegelnde Nass und die Erwartung einer Erfrischung für die gedämpften Sinne und die mittlerweile vielleicht doch schweren Augen. Wozu sollte man sich Gedanken machen, alkoholisiert ins kühle Nass springen, kopfüber, weil ein Hineinwaten aufgrund fehlender Balance doch schwierig war? Die anderen wissen nicht, sollten sie warnen oder staunen? Den Kopf wieder über Wasser und Orientierung suchend, den übrigen Säugetieren gleich, hörte er ihre Warnungen. "Was ist, wenn du absäufst. Achte auf die Ratten. Wir holen dich da nicht raus."

Teil 2 Verbindung bleibt

Brauchten sie nicht. Es ging gut, sonst könnte ich die Geschichte 47 Jahre - und viele riskante Abenteuer mit Sprüngen ins kalte Wasser - später nicht erzählen. Einem Helden gleich entstieg ich dem Wasser, wahrscheinlich an der Stelle, an der bis heute eine Absturzsicherung fehlt. Die beteiligten Protagonisten werden noch heute darüber erzählen.

Später umrundete ich ungezählte Male den Stausee für das Konditionstraining meines bescheidenen Fußballerlebens. Am Sportplatz wurde mir ein Fahrrad entwendet. Ich habe es nie wiedergefunden. An eine Möglichkeit, es auf dem Grund des Sees zu sichten, kann ich mich erinnern. Der See wurde aus Wartungsgründen abgelassen. Es muss Mitte der 90er gewesen sein.

In der Zeit bis 2016 war der Stausee immer wieder Zentrum eines glücklichen Familienlebens, Spaziergänge, Joggingläufe. Danach habe ich mich scheibchenweise aus Neuenheerse verabschiedet, nicht nur physisch. Trotzdem kann ich natürlich nicht leugnen, dass mein Leben durch Neuenheerse, die Nethe und den Stausee geprägt wurde, was mich auf immer verbindet. Nicht unerwähnt dürfen pubertäre Partys an der Nethequelle bleiben.

Teil 3 Veteranen

Während der Halbstarke aus dem Jahr 1977 sich in blendender Verfassung befindet, leidet der Veteran Stausee. Ablagerungen machen manch einem, besonders wohl ihm das Leben schwer, Sedimente in der Gewässersprache. Hat er sich nicht richtig ernährt, zu wenig bewegt? Ist ihm zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden? Sicherlich haben sich die finanziellen Aufwendungen für Wartung und Pflege sehr in Grenzen gehalten. Verdient hätte er es, eine Verjüngungskur!

Aber wie kann die aussehen? Die Gutachten sind erschreckend, nicht allein wegen der Budgetierung. Verglichen mit anderen Haushalten ist Geld vorhanden, politischer Wille auch? Vielmehr als die Budgetierung erschreckt die Widersprüchlichkeit der Gutachten von Experten und den angeblichen unter ihnen. Ich möchte alle Beteiligten aufrufen, sich zu besinnen und sich die Frage zu stellen "cui bono?" Wem soll es nutzen? Stellt eure Interessen pekuniärer Art und politischer Rechthaberei zurück. Nutzen muss es denen, die sich in 47 Jahren Gedanken machen, wie sie geprägt wurden, von Neuenheerse, der Nethe und dem Stausee, sowie folgende Generationen. Ich hätte da ein paar Tipps auf Lager.

Hier die Machbarkeitsstudie  https://bad-driburg.rim.gkdpb.de/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZQ3fx-_5Nv9mNndPlxH5uULoMF1Ag6_B6h1naMrswzdg/Machbarkeitsstudie_Erlaeuterungsbericht.pdf

und die Beschlussvorlage des Ausschuss für Bau, Straßen, Umwelt und Klimaschutz für den 07.03.2024  https://bad-driburg.rim.gkdpb.de/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZc5wXFNFF4xBPVpKWEPEKEWVAg1mkoAtrNymfbgffFev/Beschlussvorlage_0021-2024.pdf

Teil 4 Vision Freizeitpark Neuenheerse

Treffender als in der Beschlussvorlage des Ausschuss für Bau, Straßen, Umwelt und Klimaschutz, siehe oben, kann man es nicht sagen:
"Aus touristischer Sicht können der Stausee und die angrenzenden Grünflächen zu einer erheblichen Aufwertung der touristischen Infrastruktur Bad Driburgs beitragen. Er ist sehr idyllisch gelegen und wird von einer nahezu unberührten Natur und einem weitläufigen Waldgebiet eingerahmt. Viele Gäste nutzen die Unterbringung in Bad Driburg, um die Sehenswürdigkeiten der Region zu erkunden. Dabei fehlt besonders ein attraktives Übernachtungsangebot für Familien. Das Areal rund um den Stausee könnte besonders für ein touristisches, aber auch tagestouristisches Angebot genutzt werden. Eine Kombination aus Freizeitangeboten, Übernachtungsmöglichkeiten mit Camping und einem gastronomischen Angebot könnte hier eine Neukonzeptionierung rechtfertigen. Durch die Nähe zu Bad Driburg als Kurort würden sich Synergien ergeben und auch die nötige Infrastruktur durch Wanderwege und Radverbindungen ist bereits vorhanden. Die Nähe des Freizeitbades, Sportplatzes, Tennisplatzes und die Sehenswürdigkeiten des Ortes Neuenheerse, wie beispielsweise das Wasserschloss oder die Stiftskirche, sind ideale Bedingungen." Wenn das nicht schon die Vision von Friseur Willi Falke, des letzten Bürgermeisters von Neuenheerse 1975 gewesen ist, der in meinen damals jungen Jahren nicht unbedingt mein politischer Freund gewesen ist. Zumal sein Lehrling Günter an mir üben durfte und mir dabei ins Ohr geschnitten hat. https://de.wikipedia.org/wiki/Nethestausee

Schon damals habe ich mich gefragt, 

1. warum der See nicht zum Baden genutzt werden durfte. An Argumente wie Naturschutz, Angel"sport" und kleinkarierte Konkurrenzängste zum Freibad kann ich mich erinnern. 

2. warum der Campingplatz (mit Camping meinte man damals Zelten, Wohnmobile und Wohnanhänger waren eher exotische und bewunderte Ausnahmen) nicht sehr idyllisch von Straßen umrahmt und mit Schotterwegen ausgestattet weit weg vom See eingerichtet wurde. Der bestätigte nicht meine einzigartigen Assoziationen und Erinnerungen an ein Zeltlager in Oerlinghausen, ausgerichtet vom Kreisportbund Warburg, Lagerfeuer- und Senneromantik pur. 

Heute frage ich mich,
1. warum sollte der Stausee nicht eine Badeattrakion wie am Godelheimer See in Höxter werden? Auch dort ist man ständig mit der Wasserqualität beschäftigt https://www.nw.de/lokal/kreis_hoexter/hoexter/9759104_Diagnose-fuer-den-See.html, hat sie aber offensichtlich im Griff.
 https://www.nw.de/lokal/kreis_hoexter/hoexter/23661986_Blaualgen-sorgen-fuer-Badeverbote-So-ist-die-Lage-am-Godelheimer-See-in-Hoexter.html
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2. würde mein Gesamtbild Zeltplatz, Sportanlagen, Seeufer nicht wirklich das Erholungs- und Freizeitangebot der Kurstadt Bad Driburg auf ein neues Niveau anheben?

Verfasser: Stielhöpper59
Fotorechte: Redaktion

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