19. Januar 2022 / News aus dem Kreis Höxter

Kirchplatz in Brakel: Denkmalpflegerische Instandsetzung abgeschlossen

Maßnahme bezuschusst aus Mitteln der Städtebauförderung

Bildunterschrift: Die denkmalpflegerischen Arbeiten am Brakeler Kirchplatz wurden fertiggstellt (von links) Johannes Groppe (Fachbereichsleiter Planen und Bauen), Alfons Jochmaring (Kirchenvorstand),

Bildunterschrift: Die denkmalpflegerischen Arbeiten am Brakeler Kirchplatz wurden fertiggstellt (von links) Johannes Groppe (Fachbereichsleiter Planen und Bauen), Alfons Jochmaring (Kirchenvorstand), Monsignore Pfarrer Andreas Kurte, Bürgermeister Hermann Temme und Franz-Josef Sentler vom Bauamt der Stadt Brakel. Fotorechte: Stadt Brakel

Brakel: Die denkmalpflegerischen Arbeiten am Kirchplatz an der Pfarrkirche Sankt Michael in Brakel konnten nun nach rund neun Monaten abgeschlossen werden. „Der Kirchplatz stellt neben Marktplatz und Rathaus einen ganz wesentlichen Bestandteil des historischen Brakeler Stadtkerns dar", erklärte Bürgermeister Hermann Temme. Mit dieser Maßnahme sei nun eine wichtige Investition in die Zukunft der Stadt getätigt worden. Sowohl für die nachfolgenden Generationen, als auch aus städtebaulicher Sicht bedeute die Instandsetzung des Kirchplatzes eine große Bereicherung für Stadt und Kirchengemeinde, so der Bürgermeister.

Erneuerung der Wege, Natursteinmauer, Rudolphi-Gedenktafel und Ergänzung des bestehenden Baumkranzes

Bereits Ende der 90er-Jahre wurden erste Maßnahmen an Teilen der Wege durchgeführt und die Intarsien aus Tudorfer Pflaster mit erheblichem Aufwand instandgesetzt. "Aus Kostengründen konnten damals allerdings nicht alle Wege erneuert werden", erläuterte der zuständige Fachbereichsleiter Johannes Groppe. Daher sei es sehr erfreulich, dass diese Arbeiten nun durch die Förderung aus Mitteln der Städtebauförderung vollendet werden konnten. "Der Weg entlang der Kirchenmauer wurde schmaler ausgestaltet, um den dort befindlichen Bäumen künftig mehr Lebensraum bieten zu können", so Groppe. Bei den anderen Wegen seien zudem teilweise die Fugen erneuert worden. Auch die Natursteinmauer sei in filigraner Kleinarbeit verfugt und die Mauerabdeckung mit einem neuen Sandbetonstein versehen worden. Im Bereich der Treppe Königstraße/Ennebudiek werde allerdings in Kürze noch ein Geländer installiert, denn hier sei aufgrund der Höhe eine zusätzliche Absturzsicherung erforderlich.

Insgesamt zwei Kastanien mussten entnommen werden, da der Zustand nicht mehr als verkehrssicher eingestuft wurde, dieses wurde durch ein in Auftrag gegebenes Baumgutachten festgestellt. "Durch die Pflanzung von acht weiteren Winterlinden konnte der um den Platz befindliche Baumkranz allerdings zusätzlich ergänzt werden", teilte Bürgermeister Temme mit.

Die Gedenktafel für den Maler Johann Georg Rudolphi, die bereits im Jahr 2005 restauriert worden war, wurde nun aufgrund erneuter witterungsbedingter Schäden durch eine Replik ersetzt. Das restaurierte Original wird durch die Kirchengemeinde aufbewahrt. Bürgermeister Hermann Temme bedankte sich auch bei den beteiligten Firmen für die hervorragende Arbeit, die Erneuerung der Wege erfolgte durch das Bauunternehmen Nolte aus Warburg, die Firma Decus aus Bökendorf führte die Arbeiten an der Natursteinmauer aus.

Kirchplatz als Ort der Begegnung

Monsignore Pfarrer Andreas Kurte sieht in diesem Projekt wieder ein gutes Beispiel für die lukrative Zusammenarbeit von Kirche und Gemeinde. "Der Kirchplatz als zentrales "Herzstück" in Brakel hat für unsere Bürgerinnen und Bürger eine ganz besondere Bedeutung", so Kurte. Der Platz sei ein ständiger Ort der Begegnung, ob bei Spaziergängen, beim Gottesdienst unter freiem Himmel oder auch während des Annentages, eine Erneuerung und Instandsetzung dieses historisch bedeutsamen und zentralen Platzes bedeute eine große Bereicherung für die Brakeler Bevölkerung.

Auch seitens des Kirchenvorstandes wurde viel persönliches Engagement eingebracht, so der Vorsitzende Alfons Jochmaring, denn die Mitglieder wurden an allen anstehenden Planungen zur denkmalpflegerischen Instandsetzung aktiv beteiligt.

Maßnahme bezuschusst aus Mitteln der Städtebauförderung
Die Gesamtkosten der Maßnahmen betragen 510.000 Euro (Sanierung der Natursteinmauer 170.000 Euro und für die Sanierung der Wege und die Bepflanzung 340.000 Euro). Es wird ein Zuschuss aus Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von 306.000 Euro gewährt, der Anteil der Kirchengemeinde liegt bei 140.000 Euro, so dass ein Eigenanteil für die Stadt Brakel in Höhe von 64.000 Euro verbleibt.

Pressemitteilung Stadt Brakel

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