Ab dem 01.01.2024 dürfen die Sirenen nicht mehr zur Alarmierung der Feuerwehren eingesetzt werden. Was in unseren Ortschaften zur Zeit noch gängige Praxis ist, gehört im nächsten Jahr der Vergangenheit an. Darauf hat das Ministerium des Inneren NRW kürzlich hingewiesen.
Laut Warnerlass des Ministerium des Inneren sollen Sirenen ausschließlich zur Warnung der Bevölkerung zur Verfügung stehen.
Was bedeutet das für die vielen Freiwilligen in unseren Feuerwehren? Wie soll die Alarmierung künftig sichergestellt werden?
Eine Möglichkeit ist sicher die Ausrüstung aller Feuerwehrfrauen und -männern mit Funkmeldeempfängern. Doch laut Brandschutzbedarfsplan fehlen in Bad Driburg ca. 160 Stück für eine Flächendeckende Alarmierung (Stand 31.12.2021).
Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bad Driburg fragt daher nach, in welchem Zeitraum die fehlenden Funkmeldeempfänger beschafft werden können.
Stehen ausreichend Haushaltsmittel für eine Beschaffung zur Verfügung oder müssen Mittel außerplanmäßig in 2023 bereitgestellt werden?
Diese Fragen soll die Verwaltung in der nächsten Sitzung des Stadtrates beantworten.
Ca. 320 Freiwillige versehen ehrenamtlich ihren Dienst in den Feuerwehren der Kernstadt und den Ortschaften. 24 h am Tag, 365 Tage im Jahr. Dazu rüstet die Stadt sie mit Fahrzeugen und Geräten, mit Gerätehäusern und Einsatzkleidung aus.
Rüsten wir also schnell mit Funkmeldeempfängern nach, um die Alarmierung auch weiterhin sicher zu stellen!
Zum Schutz aller Bürger*innen unserer Stadt!
Quelle: SPD Fraktion im Stadtrat - Nadine Nolte
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