19. Januar 2022 / Aktuell

Unterricht, Sprache und Digitalisierung im Dreiklang

Bezirksregierung richtet Fachtage für Lehrkräfte aus

Bildunterschrift: Symbolfoto Digitalisierung

Detmold. Die Vermittlung der Bildungssprache gehört zu den elementaren Inhalten in jeder Schullaufbahn, digitale Medien und Tools spielen inzwischen ebenfalls eine wichtige Rolle im Schulkontext. Daher haben sich rund um das Thema „Fachlich – sprachlich – digital: Wie passt das zusammen? Die dritte Seite einer Medaille?“ rund 200 Lehrkräfte aus dem Regierungsbezirk Detmold ausgetauscht. Die Fachstelle Sprache der Bezirksregierung Detmold hatte Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II sowie der Primarstufen zu Online-Fachtagen eingeladen.

Eine zentrale Herausforderung an den Schulen ist, die drei Ebenen des fachlichen, bildungssprachlichen und digitalen Lernens miteinander zu verknüpfen, um die Lernchancen aller Kinder zu erhöhen.

„Selbstverständlich bleibt Sprachkompetenz Basis und Voraussetzung jeglichen Lernens. Aber: Digitalisierung verändert die Anforderungen an sprachliche Bildung“, beschrieb Claudia von Minden, zuständige Dezernentin bei der Bezirksregierung Detmold, in ihrer Begrüßung die aktuellen Bedingungen, die ein Überdenken der bisherigen pädagogischen Praxis an den Schulen nötig machen. Die Fachtage sollen einen Beitrag dazu leisten, die Lehrerinnen und Lehrer darin zu unterstützen, dass sie die digitalen Medien pädagogisch wirksam in einem sprachsensiblen Unterricht einsetzen.

In diesem Sinne zeigten Dr. Katrin Günther, Landeskoordination BiSS-Transfer NRW (Bildung durch Sprache und Schrift)/Schwerpunkt Qualifizierung, und Eva von der Höh, stellvertretende Landeskoordinatorin BiSS-Transfer NRW, in ihren Vorträgen die Möglichkeiten eines sprachlich-digitalen Fachunterrichts auf. Konkrete Beispiele ergänzten ihre Ausführungen. Anschließend wurde den Teilnehmenden in kleinen Gruppen Ideen vorgestellt, wie im Unterricht digital und sprachsensibel gearbeitet werden kann.

Zum Ende der Tagung wurde die Frage aufgeworfen, wie die Umsetzung eines sprachsensiblen Unterrichts in einer Zeit des digitalen Wandels gelingen könne. Um Nachhaltigkeit zu gewährleisten, sei es wichtig, dass ein Schulentwicklungsprozess initiiert werde. Maßgeschneiderte Fortbildungen seien ein gutes Format, das Kollegium mitzunehmen. Beispielhaft berichtete Caroline Maaßen (Lehrerin an der Peter-Hille-Realschule, Nieheim und Fachleiterin für Deutsch am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) Paderborn) von ihren Erfahrungen.

Unterstützungsangebote zur Digitalisierung erhalten Schulen in den regionalen Bildungsbüros, den Kommunalen Integrationszentren und den Kompetenzteams. Neu sind in diesem Zusammenhang die Referenzschulen: Schulen, die im Bereich „Bildungssprachliche Kompetenzen fördern“ bereits Erfahrungen gesammelt haben und Hospitationsangebote bereitstellen werden. Genauere Informationen dazu werden an alle Schulen des Regierungsbezirks Detmold verschickt.

Pressemitteilung Bezirksregierung Detmold

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