9. Mai 2024 / News aus dem Hochstift

Krankenhäuser stehen vor enormer Herausforderung

Beim Arbeitnehmerempfang im Rathaus ging es um die Situation der Kliniken

 Etwa 70 Teilnehmende von unterschiedlichen Arbeitnehmerverbänden und Gewerkschaften sowie aus der Politik konnte Bürgermeister Michael Dreier am Vorabend des ersten Mai zum Arbeitnehmerempfang begrüß

Bildunterschrift: Etwa 70 Teilnehmende von unterschiedlichen Arbeitnehmerverbänden und Gewerkschaften sowie aus der Politik konnte Bürgermeister Michael Dreier am Vorabend des ersten Mai zum Arbeitnehmerempfang begrüßen. © Stadt Paderborn

Stadt Paderborn - Eine lebhafte Diskussion rund um das Thema „Öffentliche Daseinsvorsorge – die Situation der Kliniken in der Region“ entwickelte sich beim traditionellen Arbeitnehmerempfang im Paderborner Rathaus. Etwa 70 Teilnehmende von unterschiedlichen Arbeitnehmerverbänden und Gewerkschaften sowie aus der Politik konnte Bürgermeister Michael Dreier am Vorabend des ersten Mai begrüßen. Am Ende der Veranstaltung stand ein Versprechen: Er wer-de sich in einem Brief nach Düsseldorf und Berlin dafür einsetzen, „dass unsere Kliniken die Unterstützung erhalten, die sie benötigen, um ihre wichtige Arbeit fortzusetzen“.

„Wir behandeln hier heute ein Thema, das nicht nur in Paderborn, sondern auch landes- und bundesweit von großer Bedeutung ist“, erklärte Michael Dreier in seinem Grußwort. „Die finanzielle Lage vieler Kliniken ist äußerst schwierig“, so der Bürgermeister weiter. Trotz ihrer lebenswichtigen Rolle im Gesundheitssystem fehle es oft an ausreichenden finanziellen Mitteln, um die notwendige Versorgung aufrechtzuerhalten. Der Fachkräftemangel stelle eine weitere ernsthafte Herausforderung dar. Darüber hinaus verschärften Lieferengpässe von Arzneien die Situation zusätzlich.

Dreier mahnte daher: „Es ist unerlässlich, dass die Probleme ernst genommen und konkrete Maßnahmen ergriffen werden, um die Situation zu verbessern.“ Die Stadt Paderborn als Oberzentrum habe ein Einzugsgebiet von mehr als 700.000 Menschen, die auf eine ausreichende, flächendeckende und hochwertige medizinische Versorgung angewiesen seien. „Diese wird unter anderem durch die Krankenhäuser in Paderborn gewährleistet. Diese drei Krankenhäuser haben bereits proaktiv Veränderungsprozesse angestoßen, um die an sie gestellten Anforderungen langfristig erfüllen zu können“, sagte der Bürgermeister. Trotzdem bleibe die Lage angespannt.

„Krankenhäuser, die für die Versorgung gebraucht werden, dürfen nicht geschlossen werden, weil sie sich nicht rechnen“, sagte Gewerkschaftssekretär Andreas Daldrup (ver.di Bezirk OWL) in seiner Rede. Verantwortlich für die finanziellen Nöte seien neben der Kommerzialisierung des Gesundheitswesens auch Fehlinvestitionen der Länder. „Unsere Beschäftigten haben anständige Arbeitsbedingungen verdient“, sagte Daldrup und forderte, dass das Gesundheitswesen nicht den Regeln des Marktes und des freien Wettbewerbes überlassen werden dürfe.

Referent Konrad Jablonski, erster Bevollmächtigter der IG-Metall Paderborn, spannte den Bogen zum Motto des diesjährigen Tages der Arbeit: „Mehr Lohn, mehr Freizeit, mehr Sicherheit“. Neben der Tarifbindung verliere auch die betriebliche Mitbestimmung kontinuierlich an Bedeutung. Mit einer Umfrage zum Thema Mitbestimmung wolle man daher die Beschäftigten abholen und sensibilisieren. Es gehe darum, auf die wichtige und anstrengende Arbeit von Personalräten hinzuweisen, da diese ein entscheidender Faktor für den Erfolg unserer Wirtschaft seien.

Aufgrund des thematischen Schwerpunktes waren mit Siegfried Rörig, Regionalleiter Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn, Martin Wolf, Vorstand St. Johannisstift Paderborn, und Markus Funk, Geschäftsführer der St. Vincenz-Kliniken Paderborn und Salzkotten, drei Vertreter der heimischen Krankenhäuser ebenfalls vor Ort. Sie betonten während der abschließenden Diskussionsrunde, die der Bürgermeister als „fair und zielführend“ bezeichnete, die enge Zusammenarbeit der Krankenhäuser, sagten aber gleichzeitig, dass auch ihre Mittel zur Einflussnahme auf die Entwicklung des Gesundheitswesens begrenzt seien.

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