4. Juli 2019 / Veranstaltungen

Detmolder Bläseroktett begeistert beim Abschlusskonzert der Musikgesellschaft

Abschlusskonzert der diesjährigen Konzertsaison

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Foto:

(v.l.) Michael Matthewes (Fagott), Andrea Müller (Oboe), Susanne Jacoby (Fagott), Eva-Marie Liebe (Oboe), Lauren Whitehead (Horn), Aloisia Hurt und Shizuka Saito-Baak (Klarinette), Vincent Lévesque (Horn)
(obere Reihe v.l.) Josef Schäfers, Vorsitzender der Musikgesellschaft, Bianca und Oliver Kleine

Detmolder Bläseroktett begeistert beim Abschlusskonzert der Musikgesellschaft
 
 
Das Abschlusskonzert der diesjährigen Konzertsaison war nicht das letzte Highlight im 25. Jahr des Bestehens der Musikgesellschaft Bad Driburg.

Ihr Vorsitzender Josef Schäfers konnte gemeinsam mit Bianca Kleine von der gkbd-brands, vormals Leonardo, erfreulich viele Musikliebhaber begrüßen. Wieder hatten Bianca und Oliver Kleine die Manifattura zum Konzertsaal umgestaltet, der an diesem heißen Sommerabend relativ kühl war.


Die acht Bläser des Detmolder Oktetts hatten gut zu tun. Eva-Marie Liebe und Andrea Müller (Oboe), Susanne Jacoby und Michael Matthewes (Fagott), Vincent Lévesque und Lauren Whitehead (Horn) sowie Aloisia Hurt und Shizuka Saito-Baak (Klarinette) ließen mit der Mozart-Serenade c-moll KV 388 zu Beginn des Konzertes die Zeit lebendig werden, in der diese Form von klassischen Abendständchen eine illustre Gesellschaft bei einem Fest im Freien unterhielt.
Das zweite Stück bildete dazu einen reizvollen Kontrast. Der ungarisch-amerikanische Komponist Mátyás Seiber (1905 – 1960) richtete am Frankfurter Konservatorium die erste deutsche Jazz-Klasse ein. Seine Werke waren so modern, dass sie manchen Zeitgenossen schon zu progressiv erschienen. Seine Serenade für ein Bläsersextett enthält viele Dissonanzen und schräge Harmonien, Takt und Tempo wechseln. Doch unzweifelhaft boten die acht Musiker auch damit beste Unterhaltung, gemessen an dem begeisterten Beifall der Zuhörer.
Im zweiten Teil des Konzerts erklang Mozarts Serenade in Es-Dur KV 375.

Aloisia Hurt wies in ihren einleitenden Worten darauf hin, dass Mozart sich mit seinen Serenaden am Wiener Kaiserhof vorstellen wollte. Ihm ging es um Auftragsarbeiten und seine Existenz. Die Zuhörer konnten entspannt wieder in den klassischen Harmonien schwelgen und sich zeitweise wie in einem Sinfoniekonzert fühlen. Besinnliche und tänzerische Elemente wechselten sich ab bis zum furiosen Finale.
Als Zugabe hörten die Konzertbesucher einen Ausschnitt aus der Ouvertüre zum „Barbier von Sevilla“, speziell gesetzt für das Oktett von Michael Matthewes.  
Die neue Konzertsaison der Musikgesellschaft beginnt am Sonntag, dem 15. September 2019, im Bad Driburger Rathaussaal mit dem Boém-Quintett und Werken von Puccini, Beethoven und Mozart.

Fotos: Hubert Meiners

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