28. Januar 2023 / Allgemeines

Fortbildung „Mobile Führungsunterstützung NRW“ der Bezirksregierung

Katastrophenschutz: Stabsarbeit als Erfolgsfaktor

Bildunterzeile: Das THW erläutert den Teilnehmenden der MoFüSt Fortbildung die ergänzte Ausstattung der FachgruppeNotunterbringung und Notversorgung sowie des Einsatztrupps Unbemannte Luftfahrtsysteme

Bildunterzeile: Das THW erläutert den Teilnehmenden der MoFüSt Fortbildung die ergänzte Ausstattung der FachgruppeNotunterbringung und Notversorgung sowie des Einsatztrupps Unbemannte Luftfahrtsysteme. (Foto: Bezirksregierung Detmold)

Büren / Detmold (25. Januar 2023). Welche Fähigkeiten stehen bei welcher Einsatzorganisation zur Verfügung und wie können diese eingesetzt werden, um in Krisensituationen optimal zu unterstützen? Zu diesem Thema haben sich rund 70 Führungskräfte der Feuerwehren, Hilfsorganisationen und des Technischen Hilfswerks aus OWL am Flughafen Paderborn/Lippstadt getroffen. Die Ehrenamtlichen gehören zur Mobilen Führungsunterstützung von Stäben (MoFüSt) des Landes NRW.

Ob bei Waldbrand, Hochwasser oder Sturm, große bzw. mehrtägige Einsatzlagen können es erfordern, dass Einsatzkräfte aus anderen Regionen die Führungskräfte vor Ort unterstützen. Denn solche Einsatzlagen haben immer eines gemeinsam, den hohen Koordinierungs- und Kommunikationsaufwand, der sich oft nur durch eine stabsmäßige Einsatzführung abarbeiten lässt. Mit dem erfahrenen und in der Stabsarbeit trainiertem Personal unterstützt die MoFüSt die örtlichen Einsatzleitungen genau an dieser für den Einsatzerfolg entscheidenden Stelle.

Die jährliche Fortbildung zum Thema Mobile Führungsunterstützung hat zum Ziel, solche Einsätze vorzubereiten und ihren reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. „Im Zentrum steht die Sicherung der Einsatzbereitschaft der Führungskräfte, um bei einer Anforderung die jeweilige Einsatzleitung mit Führungspersonal jederzeit unterstützen zu können“, sagt Philipp Mantel, Leiter des Dezernates für Gefahrenabwehr der Bezirksregierung. Die Teilnehmer der verschiedenen Organisationen lernten hierzu ihre gegenseitigen Fähigkeiten im Katastrophenschutz genauer kennen, tauschten Wissen aus und knüpften persönliche Kontakte.

Schwerpunkt in diesem Jahr war die Vorbereitung auf die kommende Vegetationsbrand-Saison. Außerdem hat das Technische Hilfswerk (THW) seine Kompetenzen und die dazugehörige, neue Ausrüstung vorgestellt, unter anderem die Fachgruppe Notunterbringung und Notversorgung, welche Elektroarbeiten, Pumparbeiten, Transport- und Logistikaufgaben wahrnehmen kann. Im Rahmen der MoFüSt sind mehrere THW-Fachberater fest eingebunden und bilden eine Schnittstelle zu den Strukturen des THW.

Die MoFüSt Bezirk Detmold ist als so genanntes Landeskonzept des Katastrophenschutzes NRW auf der Ebene der Bezirksregierung angesiedelt.

Hintergrund: Hilfe im großen Stil – NRW organisiert Einsatzeinheiten schon vor dem Schadensfall

Um im Schadensfall schnell und effektiv helfen zu können, hat Nordrhein-Westfalen als eines der wenigen Bundesländer die Aktivierung von Einsatzkräften bereits vorab organisiert und dafür eine feste Struktur gemeinsam mit den Feuerwehren und Hilfsorganisationen verankert. Diese so genannten Landeskonzepte für die vorgeplante überörtliche Hilfe sehen vor, dass bei außergewöhnlichen Schadensereignissen sehr viele Helferinnen und Helfer samt Materials innerhalb kürzester Zeit gezielt und bedarfsgerecht in anderen Regierungsbezirken oder auch Bundesländern eingesetzt werden können – ein wesentlicher Vorteil im Vergleich zu Einsätzen, die ohne Informationen zur Gesamtlage sowie ohne übergreifende Organisationsstrukturen erfolgen und somit vor Ort oft nicht die erhoffte Wirkung erzielen.

Die Landeskonzepte umfassen Einheiten mit unterschiedlichen Fähigkeiten, beispielsweise die Mobile Führungsunterstützung, Wasserrettung, Behandlung, Betreuung, Patiententransport, Technische Hilfeleistung, Wasserförderung oder Brandbekämpfung. Daneben gibt es auch Einheiten mit einem allgemeinen Einsatzzweck wie Logistik.

Die Einheiten setzen sich aus den fast ausschließlich ehrenamtlichen Feuerwehrleuten und Mitgliedern von Hilfsorganisationen zusammen. Besteht Bedarf, werden entsprechende Einheiten durch die Bezirksregierung angefordert und alarmiert. Die in den jeweiligen Konzepten vorgeplanten Einsatzkräfte rücken dann als geschlossene Einheit zu den Einsatzorten aus.

Quelle: Juliane Koeper - Bezirksregierung Detmold

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